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anfangt außzuwachsen/oder bucklet zu werden / so sott man alle Morgenund Abend dasselbige Orth / wo der Mensch außwachst/mit diesem Oelwarmer schmieren bey einem Ofen oder Glut/die Hand offt wckrmen /damit das Oel desto besser hinein gehet / und wohl in acht nehmen / daßman den Ruckgrad Abends gantz gleich streicht.
N° 2. Ein Oel für Blähung der Seyten.
In Handvoll Wermuth kleingehackt/gieß darauff l.SeitlBaum-Oel/ thue es zusammen in ein Glaß/ und vermach es umb und umbmit Taig/ schieß mit andern Brod in Ofen / laß so lang darinnen /als das Brod/ und wann es kalt ist/nimb das Glaß herauß/ so ist esrecht / preß es auß; man kan sich schmieren früh und spat sein warm/ woder Leib blähet ist/ und sich darauff warm halten.
N° 3. Ein Oel für allerley Brüch /Jungen und Alten
zu gebrauchen.
Imb auffein Pfund Baum-Oel/2. Gauffen frische weisse Sanickl-Wurtzen/i.Gauffen voll Schwerdfarn-Wnrtzen / die in Wckldernwachsen/ klein gehackt / und s. oder 6. Tag in dem Oel paitzen las-sen / hernach gar gemach sieden / biß die Krafft wohl herauß gesotten ist/dann durchgedruckt/ und in einem Glaß an die Sonnen gesetzt/ und wie-der frische Wurtzendarein gethan/ so gehackt seon müssen; wann manes brauchen will / so muß im abnehmenden Mond geschehen/ zu Mor-gens und Abends warmer hin-und wieder schmieren/ und nicht umb undumb/und ein warmes Tüchl darauffgelegt / den Kindern muß man we-nig nehmen/weilen es sehr starck ist. rrabatum.
N° 4. Ein Oel zur Brust.
Imb 2. Theil Vaum-Oel/i.Theil Wermuth- Safft/ thue es in einGlaß/setz an die Sonnen/ wann einer Brust-Wehe/ oder Stechenhat/der salbe sich darmit.
N° 5. Das Fuchs - Oel zu machen / für die
(^oMraÄul.
HHMbdie Zeit/wann der Fuchs zum festesten ist/das ist/umb Weph-l^ nachten / da soll man umb ein solchen sehen/ waide diesen auß/undden Balg abgezogen / nimb ihn gantzer / zerschlage die Beinersambt dem Fleisch/ und in 4. Theil zertheilt/ das Ingeweydmußmcmweg thun/alsdann nimb einen saubern glasierttn Haftn von 6. oder 7.
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