ArynepiBuch.
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ben alleweil abgesaumbt/ inGläser gefüllt/und auffbehalten/ wann erein Viert! Jahr gestanden/muß man zusehen/ dann es setzt sich ein Wein-stein am Boden/ so muß man ihn durch Fließ-Papier seyhen.
N° 30. Den Weinschärling-Safft zu machen.
MKM Herbst nimb der schönen rothen Weinscha'rlingbör/die gar schönZW zeitig seyn/thue die Steinlein sauber herauß/ stoß in einem Mörserwohl k/ein / preß wohl auß / laß ihn Tag und Nacht stehen / sepheihn wieder sauber durch/ daß er wohl kalt werde/ nimb deß Saffts undZucker jedes gleich / der Zucker muß klein geflossen seyn / rühr es wohldurcheinander/ thue es in ein weites Zucker-Glaß/ oder in mehr Gläser/sie müssen aber nicht gar voll seyn / selbe wohl zugedeckt /unter den Ösenbey »4. Tag gesetzt/ aber nicht gar zu heiß/alle Abend und Morgen wohlumbgerührt/ und sodann mit einer Blatter wohl vermacht.
Weiter folget/wie diser Safft sott gebraucht werden.
zAn nimbt 2. Löffel voll dises zubereiten Saffts/thue ihn in ein zum^ lich grosses Glaß/ darzu thue auch 2. Löffel voll außgedrucktenCitroni- Safft/ prceparirte Perl/ prceparirte rothe Corallen/jedes 2. Huintl/ rühr es durcheinander / laß 3. oder 4. Stund stehen /so werden sich die Perl und Corallen aufflösen / es wird gleich alles / alswann es siedete/ und auffwallen thäte/ wann es sich wieder gesetzt hat/ sonimb hernachsolgende Stuck und Wässer / jedes nach seinem Gewichtdarzu in das Glaß ; als Melissen-Ochsenzungen-Borago-Wasser/ je-des 4. Loth/ Ztmet-Wasser 2. Loth/dlstillirtes Capaun-Wasser 6. Loth/difts alles untereinander wohl vermengt/und in ein glasirtesGeschirtvermachter behalten ; wann eine Persohn in gro/stn Ohnmächten undSchwachheiten/ Hitz der Leber/der Brust/ auch Hitz im Haupt hat/demsolle alle Viertel Stund/ auch bey Tag und Nacht/ von disem Wasserein Löffel voll eingeben werden/ auch wann der Gewalt GOttes einenMenschen berührt hat/ so soll man noch zu dem obigen Safft prceparir-tes Elend-Klau anderthalb Quintl/ prceparirtes Hirschhorn 1. «tzuintlnehmen / wie auch ein wenig Einhorn.
Mon allerley Mucker.
N° 1. Ein köstlicher Nagerl - Zucker für das schwäre
Hertzklopffen und Ohnmachten.Mstlich nimb i. oder 2. Citronen/nachdem sie groß/ hack es mit al-len gantz klein / sodann nimb Roßmarin / Boragi- Ochsenzungen-
G gelbe