Aryne^Buck.
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preiß<Wasser/ 2. Loth Zucker darzu/ und 2. Loth Kitten-Safft/ trinck esauß / und schwitz darauff/ ist gut für Sand und Wassersucht.
N° 9. Den Erdrauch-Sasst zu machen.
M^Imb dises Kraut und Blühe / klaub es vom Stingel / und wascheMß es sauber/ laß abtrocknen/ hernach stoß in einem Mörser/und preßden Safft auß / dann nimb 2. oder 3. Eyerklar / sprittels mit demSafft wohl durcheinander/setz in einen Keller über das Feuer/so fallt derFaim im Sieden zusammen/ wann es gesotten/ so laß durch ein wol-lenes Tuch lauffen / nimb dann den klaren Safft auffein Seitl / 8. LothZucker/für die kleine Kinder i2. Loth/ dann er ist sehr bitter / und einwenig geläutert/anffem Seitl einen halben Löffel Honig/ klopffes wie-der mit 2. Eyerklar ab untereinander/ laß sieden / dann wieder durch einwollenes Tuch gesyhcn / alsdann dicklecht sieden lassen zu einem Safft /wann es kalt worden / thu es in ein Maß / das oben eng ist / bind es zu /so ist er fertig.
N° 1 o. Hollerpotzen-Safft zum Purgiren.
)Ie Hollerpoßen thue wohl flössen / biß klein seynd / druck es durch1 ein Tuch hart auß / mmb dann so vil Honig / als deß Sastts / laßmit einander dick sieden / demnach einer starcken Persohn 3. Löffelvoll eingeben/ den jungen Leuthen und Kindern weniger/purgiret lind.
N' 11. Wie man Himbör - Safft macht / so eine ge-waltige Hertz-Starckung.iImb wohlzeitige Himoör / laß sie in guten Essig 24. Stund ligen /^ alsdann druck es durch ein Tuch mit dem Essig / ieg demnach zer-schlagenen Zucker darein/ laß ihn fein dicklecht Men/daß die rechte
Dicke und Süsse hat/von demselben Safft soll man denen Leuthen in
h.tzigen Kranckheiten ein Tranckabgiessen/und geben/ ist eine über die
Massen gute Hertz 5 Stockung.
5l° 12.EinandercrHimbör-SafftzurHertzstarckung.
?H^Ie Himbör thut man in einem saubern Löffel zerreiben / durch emsZN^uch balgen/mmb Amarellen/druck auch den Safft auß/ daßMs ein Seltl/darnach nimb Zucker/daß genug ist/gar schönaMutert/ und schwartz«.rothe dicke Ncigerl klein gehackt/ laß miteinan-der sieden/druck es wieder durch/hernach mit dem Zucker zu n chter Dickegesotten / so ist es gerecht und gut / dlser Safft ist eme kGliche Hertzstar-ckung in hitzigen Kranckheiten.
§2 N°I3.