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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Seite
17
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Aryttev-Buch.

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Nuß groß / klein geschnitten / Roßmarin 2. Hand voll / solche Stuck allein ein veruntes Geschier / oder sauber glasirten Haftn gethan / und Bo-rago-Wasser darauff gössen/ daß über die Kra'uter gehet / und in ein Kel-ler2. Tag stehen lassen/alsdan mit Fleiß außgebrennt. rradarum.

^° 3 9- Ein gemeines Mutter - Wasser.

^Imb Sonabend-Gürtl/ Polley / Melissen / krauste Balsen/ Mut,Iter-Kraut/ Balsen mit den weissen Flecken / jedes besonder gehackt/Hernach durcheinander gemengt/ und außgebrennt. probacum.

N°4o. Ein Wasser zur Reinigung der Mutter/ treibt

auch das Böse/ Warmet / und starckt.lAn nimbt Zimet-Ninden / Muscatblühe / Nägerl/ weissen Imber /U Cubeben/Cardomomel/ Paradeyß-Körner / jedes 3. Loth/ Gal-gant/ gantzen langen Pfeffer / jedes«. Loth/ Zitwer - Wurtzen 2.Loth/dises zerschneidet man gar klein / thue es in ein Krug / oder Kandl/alsdann gieß darauff 6. Maß guten Wein / vermach es wohl / und setz inKeller / rühr es offt untereinander / und wann es 9. Tag stehet / so thutman darzuCreutz Salve/und rothe Müntzen/ jedes 2. Hand voll/ diedür: stund/ darnachlast man es noch darauff stehen 14. Tag/ und als-dan tan man es d-stilliren / man muß den Helm gar wohl vermachen/ daßkein Dampff darvon tan; ist einer Frau d«e Mutter unrein/ oder erkal-tet/ so trmckt man von d»sem Wasser Abends und Morc.ends ein Löffelvoll/zwey Monath lang nacheinander/es treibt alles Böses auß/ undmacht die Mutter starck und fruchtbar.

N°4i. Das stinckende Wasser zu machen

zu der Mutter.H Imb 1 s. junge Schwalben / so lebendig / und wenig Federn haben/die müssen aber auff keine blosse Erden kommen/ auch nicht mitblossen Händen angerührt werden / sondern alle mit Handschu-hen in ein Körbel gethan/ nach und nach mit Handschuhen gerupfft/dann in 4. Sruck zerrissen / und im Mörser zerstossn / hernach in ein gla-siertes Häfen gethan/ und bey Leib den Mörser noch Hafen auffkem blos-se Erden gesetzt / und also 4. Seit! guten Essig in Mörser darüber gössen/sauberaußgewaschen werden/ darnach(^ummi Qalbanum <Dpopona>cum, Vlbergall/ Aneiß/Assanck/jedes 2. Loth/ alles auffs kleiniste ge-schnitten / ein nmiig in ein Mörser zerstoßen / und also alles in gemeldtesGeschieh zusammen gethan / ^.Tagpaitzen lassen / alle Tag einmahl

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