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Arynev<Vuch.
i,. Loth/diese Wurtzrl schneide gar klein / von den dicken Nckaelein d«Blätlein/ und Lmdenblühe / jedes ,. Pfund / Creutz ° Salve - Blcktter /Fenichl-Kraut/Feld-Kimel/Lavendl-Kraut/ jedes 6. Loth / grosse Mün-tzen ^.Lothdise Kräuter gehackt/nimbtPetonien-Wurtzenund die Kör-ner die schwartzenSchäler davon/grünAlchene Mülil dasMittere davon/im abnehmendenMond geschnittene/jedes 4.Loth/dieseStuck alle zusam-men in ein zinnerne Kandl gethan / gieß daran 4. Maß Malvasier / ver-wachs vest/ und vergrab es in einen Keller in Sand / laß;. Wochen ste-hen/ nach diesem nimb i. Pfund geschelte Mandelkern / die frisch stynd/stosse sie gar klein mit einem Pfund weiß Rosen- Wasser / ein Pfund Och-scnzungen'Wasser/laß i.Taq waichen/nimbt «.Pfund gedörttMaltz/zer-stoß g:oblecht/ gieß darauff Erdbeer - und Lilien Convallium < Wasser/jedes '.Pfund/laß auch 1.Tag stehen/und wann dudieKandel außderErden genommen/ so laß die Wandel auffdas kleineste reiben/ mildemWasser / darinn sie gelegen/ daß es werde allerdings wie ein dicke Mandl-Milch/thue es mit dem Maltz sambt dem Malvusier/ Wurtzen und Kräu-tern in einen grossen Hafen/und stoß die gewaichte Wurtzen und Kräu-ter gar klein / thue darzu ein Pfund Stammen - Honig / mische es wohluntereinander/ distilliers bey sanfften hellen Feuer/wohl vermacht/daßkein Dampffherauß gehet/ so ist der Balsam fertig.
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Tem: Nimb einen Capaun/ bind ihm den Halß zu daß er ersticket/rupffe ihm die Federn sauber aus/doch daß er in kein Wasser kom-met/ zerleg ihn/ und reiste die Faisten alle hinweg / sambt dem In-geweid / nimb den Capaun sambt der Leber und Magen / thue ihn in ei-nen grossen Hasen/ wasche das geronnene Blut in einer Maß Malvasierab / zerschlag es wohl / und gieß zu dem Malvasier/Borago-Eistnkraut-und Fenichl-Wasser/ jedes ein Seit! / dann folgende Stuck: FrischeDattelkern / Muscatnuß / jedes 8. Loth / Weinbeerl / Nägerl / jedes 4.Loth/Zimmtt/Imber/Zitwer/Cubeben Paradeißkern,jedes 1. Loth,Saffran ein Huintl/ rothe Rosen 2. Huintl / Zucker 8. Loth / die Wur-tzen und Dattelkern klein zerschnitten/zusammen gemischt/und vermacht/den Hafen laß gemach sieden/daß das Fleisch von Beinen falle / thueden Hafen auff/ zerbrich 4. Heisse Semmel / die erst aus dem Ofen kom«men/ brichs alsobald in die Suppen / und nimb ein Pfund schwartzenLebzelten / röste ihn fein braun/zerbrich ihn so geschwind du nur kanst,in den Hafen/ und wieder vestzugemacht/und laß auffden andern Tagstehen / seyhe die Suppen ab/den Capaun / sambt allem was bey ihm ist/zerstoße wohl in einem Mörser/wie ein Koch/gieß dieSuvven wieder dar-auff