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Aryn^Buch.
5l° 9. Ein gute Salben vor die Zittrach/ und auch
vor den Gründ.
'Rftlichen nimb I^ercurium lublilnarum vier Loth/ schöne rotheGold-Myrrhen H. Loth/ dise beyde Stuck reib auff das kleineste je,des besonder/ hernach nimb Rindernes-Schmaltz i. Pfund/ Ter-pentin ein halb Pfund / dise beyde^Stuck laß gemach untereinander zer,gehen / und wanns zergangen ist/ so hebs von dem Feuer/ und thuedise 2. Pulver darein / und rühre die Salben so lang biß sie gesteht / alsoist es fertig.
5lL. Wer ein Zittrach/ oder auch den Grind hat/ soll sich mitdiser Salben schmieren/ wann aber dise Zustand gar zu starckseynd/ soschnürt man sich alle dritte Tag darmit. Dise Salben ist auch vor daSVieh in solchen Zuständen zugebrauchen.
N° 1 o. Salbl vor den Zittrach.
MnnimbtHauß-Wurtzen/stosts/ undvrestdenSasstauß/ her«nach macht man mit Visen rohe gestossene und gefähte Krebs-Au<gen an / gleichwie ein Sälbl und streicht es über/ es solle alle wil-de Wimern / Fleck/ und auch die Zittrach vertreiben.
Item: Das Zittrach,Oel. lol. 73.
Item - Das Pulver. K>l. 104.
Item: Der rothe Stein. lol. 127.
Item: UnßuenrumHKXPtiacum. 5ol»44s.
l^um.47.
Nnm. Hl,
^«l.
Dr den Dwang.
Ein Salben darvor.
M nimbt HimmchBrand/ breit Wegrich-Kraut/ rothe Dorn/und Genserich/ eines so vil als deß andern/ Hirschen - In-schlicht/ und so viel Brand-Schmaltz / darein ein Apr gebachen /
»der geröft/ dann dise Salben auff Pflaster gestrichen/ über denLeib
gelegt / und darmit geschmiert.
>i° 2. Ein anders.
Tem / grüne Schlehen zerstossen / in ein Säckl gethan / in rothenWein gesotten/für den Leib gehalten/ wann man tue SchlehenMt tan grün haben / so nimbt man düne.
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