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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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Aryney<25uch.

-K"I.

lor die Bungen.

Wann die Zungen zerschrunden ist.

^Aßein Scharlach, Fleckl in Braunellen-Waffer ein viertl Mundsieden/ diß soll einer so warm / als mans erleyden mag/ im Mundhalten/und dißofft thun.

^ 2. Für sperichte Zungen.

^An nimbt Braunellen-Wasser / oder Boragi-Wasser / ge-flossenen Hauß-WurtzemSafft/ und von einem ftischen Ayrein wenig deß Weissen / wanns möglich auch ein lebendigenKrebsen zerflossen / difts mit dem Wasser durchgehen / und in dasselbige soll man KittenKern einwaicken/ daß wie ein Sultz wird / als-dannein Scharlach an ein breites hsltzenes Schäufferl annähen/ undgar offt «nit demstlbigen die Zungen bestrichen / so wird sie sauber / undbleibt gar feucht.

N° 3. Wann Blattern auffder Zungen aufffahren.

S^tImb Essig und Rosen-Wasser untereinander vermischt/und i»MK Mund hin und wieder geschwanckt/ es vergehet.

N° 4. Für die Geschwär der Zungen.

^Imb ein Muscatnuß/ halb so vielAllaun/ein Leffel vollRosen--nig / ein Seitel Braunellen-Wasser / laß wohl zusammen sieden /und wann man den Mund wohl außgewaschen / soll man ein Lef-fel voll von solchen in Mund halten/ so lang man kan.

Item? Der Kitten-Safft. ldl.44.Num. 14.

Item: Das componirte Iohannes-Oel. ldl. 66. Num. 1;.

N°l.

ann einem das Uapffel hinab fällt.

Ist dises gut zu brauchen.

O nimbein Hand voll Sand!/ und treib den in ein siarcken Essigab/ daß es dick wird < wie ein Müßl / und legs ein auff dzeSchaitl/es HM fürwahr.