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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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Aryne's-Buch.

genäet/ das Säcklob einemheissenZiegelstein gewärmet/ und auff denBauch gelegt-

N° 7. Ein anders vor die Wind in grosser Noth zu

gebrauchen.

^Annman meint/ man erstickt daran/ so nimbt man grauen,' mel/ und Villen-Saamen /. eines so vil als deß andern kleinzerflossen/ nimb ein wenig Honig/ rühre von dem Pulver dar,ein/daß es dick wird/ fülle es in einNußschaalen/ legsauffdenNa«bel/ oben darüber/ setze ein grosses Laß-Köpstel/ daß es vcst stehet/ istgut und bewehrt.

N" 8- Wann die Wind so sehr drucken auffder Brust.

Imb gesto/stnen Kümel/ misch ein Butter darunter / sireichs auffein Tüchloder blaues Papier/ legs auff die Brust.

Ein Sablen vor die Wind.

^Arzu nimb Kümel/ Dillen/ Fenichl-Saamen/ und Kraut/ je,des ein Hand voll / paitze dise Stuck in einem ungewaschenenButter/ etlicheTag/ demnach koche es über ein glüenden Kohl-ftuer/daß die Krasst der Kräuter und Saamen alle in den Butter ge,zogen/ drucks durch einTuch wohlauß/ und brauchs deuBauch zuschnüren/ist sehr gut.

^l"iO. WindMaster.

> Rauch HirschenHnschlicht/weisses Wachs/ blau Veigl-Oel/Cha«

> millemsüßMandl-Hünner-Darm<Oel/ jedes nach Geduncken,'etliche Blühe Saffran / 4. Lorber / süssen Fenichl / Küml/ Aneiß,

jedes was man mit 3. Fingern halten kan/ klein geflossen/ und durchge-sibt/ zerlaß in einer Schüssel das Inschlicht gelind/ rühre dasPulverdarunter/ sambt den andern allen/ ziehe dann ein Tuch dardurch/ laß er,kalten/ schneide das Tuch sogroß/ daß es über den Bauch wohl unterdie Lenden gehet/ umb den Nabel außgeschnmen/ und also auff denBauch nach deinem Belieben ligen lassen.