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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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402
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A'ryney<25uch.

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4. Ein köstliches Pulß-Wasser.

Rstlich nimb Nägerl/ was man mit 3. Fingern fassen kan/ waicke sieüber Nacht in Rosen-Wasser/ ein wemg klein gestossenenZlmetdarzu gethan / deßgleichtn Saffran / Edlgestein-Pulver/Medwtat / jedes ein guten Messerspitz voll / geschlagenes Gold 2. Blatl / dljeStnckmitRosen<Esiig/ und RosemWasser angemacht/ tunct Polsterldarein/ und legs auft die Pulß.

Ftem: Ist gut das Hertz-Carfunckl'Wasser.Item: Das Ohnmacht-Wasser.Icem - Der Kundl KrauttGeist.Item.-Der Kr^ftt-Esslg.Item: Der Alkermeß.

fal. s. Num. IQ.sol. 18.Kum.4z.tdl.27. Kum. ;.tol.)7. Kum.4.fol, 42. Kum. 1.

zor die rothe Muhr.

In der rechen Ruhr ist sich zuenchalren von sturen und unverdau,licken Speisen / sonderlich was von Flersib / Obst / ist jiarck ver-dorren / ausser der Rirren, Wein und Vler seynd lckädllch / dochkan der

renenWässern vermische werden/ das kake/ und gar zu osscell^rincken ist;u befürchten enrgegen kan man sick derMllch/und in Milch gekochten Speisen, als Reiß / geroUre Gersten /bedienen/ 3imer ist auß dem Gewüry das beste.

>l° 1. Wann einer die rothe Ruhr hat.

Mstens muß man vor allen den Patienten von den gebrentenRha-barbaraein Quintlauffeim und mehrmahl nachdem es vonnö»then ist/ wann mehr weisser als gelber Schleim gehet / so ists einZeichen/ daß nicht vilGall im Leib ist/ so soll man ein halbes Quintl ge-brenteRhabarbara und so mlKlecKoacana untereinander eingeben /ein Clystlr von Milch vorhero/ darein etlichmal qlüende meiste Kissel,Stein abgelöscht seyn worden/ Bocks» oder H'rschewInschlicht/ darin-nen zergehen lassen/ und in rechter Wärme geben.

N"2.