Aryne's-Buch
!we^ack s Tuch darauff/ und fälsch dich umb dle Mmen herumb /laßi S M'd lige?/ alsdann nimb wieder ein ftWes / und also 3. mal ge-than'st 's aber im Winter / daß man kein frisches Kraut haben tan /sonimbl man ein dürres, hacks klein/und und gieß em außgebrentesEysen.KmutNafferdaran/ aber nurso vil/ daß es an sich zieht/braucht mansvor ein Mann / so muß man das Münnl nehmen / vor em Weib daSWeibl'dann es seynd zweyerley.
^l° 5. Ein hartes Miltz/ oder wann einer ein harten ZeK
ten in der Seiten hat/ zu vertreiben,östlich nimb jungen Attich / ein rothes Haferl / so einmal brennt istword n, schneid denAttlch gewürffelt mem altes Schmer emesMnß-Ao groß / deck ein Hafen-Deck darüber nnt La«mb wol ver-macht! und zumBrodt in Ofen hinein gesetzt/wann man das Brodtherauß nimbt / muß man das Häferl auch herauß nehmen / laß uberkuh-
und balg das Kraut ms Häferlauß/ legsalsowarmer auffdie weh thuende Seiten/wo dle Harte,st/ wol emgesatscht,U nN das Kraut kalttst / wlederumb " denHafcn
wo die ^msten ist/ gewärmet / so offt man will / und so lang von der Fm-sten was verbanden/ continuirt/ es hilfft gewiß.
N° 6. Ein Pflaster vor das Miltz.
^ln nimbt Eysenkraut l. Hand voll/zerstoß in einem Msrsir/dann^ ein Leftcl voll Brantwein / ein frischeAyrclar/ wie auch em Leftel^'^ Ml Gersten-Mehl/machs untereinander/ stmchs auffem vier-faches Tuch / und ein subtiles Tüchl oben auff/ darnach legt mans überdas Miltz/ und dises zum dritten und meldten mahl/ ist bewehrt.
5l° 7. Pflaster vor ein erhartes Miltz.
Imb 4. gute Hand voll gestojsene Kisselstein, 4. gute 5effel vollLeinöl/ Hlmmelbrand<undCham!llcmOel/ «des-.gute Leffelvoll durcheinander gerührt/ auff ein Tuchlgestrlchen / auftdasMiltz gelegt/ darzu auch 2. Leffel voll Wermuth Oel.
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