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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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373
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Aryne's-Bllch.

______________ 37)

Magen gelegt/ ist fthr gut für den kalten Magen/ der Lebzelten wird vor-hero in Wein gewärmet/ und das Gewürtz darauft gestraet.

^25. Mehr ein anders.

Tem/nimbauchschwartzeBrodt^Vrosem/ dasBwdt in einenBrantwein geweickt/ gestosseneNagerl/ Imber / Muscatnuß /MastipKernl/ alles zerstossen/ misch es unter das V5odt/ und

mach es alles zusammen warm wie ein Koch / und legs zwischen 2. Tüchl

über den Magen.

N" 2 6. Wieder ein anders.

<^ Rstlich ein Leffel voll Gewürtz ^ Nagerl / thue es in ein Häfersein,ZA gieß em Ha'be Esslg darauff, Vachmüntzen ein Hand voll / o«e le/ge auffden Boden/ und in die Hohe/ daß die Nägelein nicht über-sich schwimmen / verdeck es / sieds 2. Stund lang / alsdann thue es vomFeuer / netze ein Tuch oder Schwam darein / legs auffden Magen / auffdas Wärmest/ und diß etliche mahl/ es hilfft.

X° 27.MagewTinctur/ auch vor die Leberund Gall.

'In halb Seite! Zigori« Wasser/ 2. Qumtl Weinstein, Saltz/ dasWasser heisser über den Weinstein gössen/ biß er zergangen ist/hernach 1. Loch Rhabarbara klein geschn-tten / und zu einem Pin-ckerl zusammen gebunden / in das Wasser hinein gelegt/ und über Nachtstehenlassen/ an einem warmenOrth/alle Morgen außgeoruckt/ undlablechter 2. Lestel voll getruncken / aber allzeit auffgenglet / sonst bleibtder Weinstein am Boden.

n° 2 8. Ein bewehrte MaZemSalm.

^Rstlich nimbtman ein glasirteRein oder Schüssel thut darein9.ZA Loth Iesamin-Oel / setzteszu einem linden Feuer/ und laß es solang/ biß es anhebtzu sieden/ hernach thutman darein 6. Loth vondem IndianischenBaljam/ und rührt es mit ein. m hsitzeren Leffel oderHöltzel wol untereinander/hernach thue darzu i halb Loth Nagel Oel/und rühr es wieder ein halbe Virtl Stund/sodann rhue darem gantz düngeschabenes gelb Iungfrau-Wachs/man muß so vil darein thun/ daß esdie rechte Decken von einer Salben bekombt/hernach setze es von Feuer/und gieß ein wenig Zunet-EssentzoderOel hinein/daß es gar wolrückcndwird/wer es leyden kan/ der kan 20. Grau Bisen und iv. Gran Ambramit ein wenig Kuchl-Zucker zernbener hinein thun.

Aaa 3 ^L.Dise