;s2
Arynr's-Bnch.
I>i" 4. Wann die gar jungen Kinder Wind haben.
,Imb Aneiß klein geflossen/ in ein Tüchl gethan/ ein wenig Epündarauffgossen/außgedruckt/daßesglünlechtwird/vondemgidedem Kind zu zelten ein kleines Lefterl voll/ esbekombtihm überauß wol/ oder nimd Fenichl/der ist mcht so hitzig.
!>l°5. Ein anders.
^Tem/ ein Theil Zitwer/ein Theil Veigl«Wurtzen/so vil dise beedeseynd Zucker/ auch ein paar Blüe Saftran /alles zusammen ge-pulvert/ dem Kind zuzeiten darvon geben / hat wol dient.
6. Wann die Kinder Wind haben.
^Annehmen, Leffel voll Kimel/ein halbSeitlHrobör,Wasser/dasaußbrentist/ 2. Lessel voll weljsen 3ucker<Candl/ zusammen ge-stoben/ durch ein Tüchl gesvhen/ darvon ».Legelvoll warmergenommen.
N" 7. Pflaster für die Wind zu machen / so man den
Kindern braucht.
Relsset'Oel/kleingestossenenKimmel/dendrittenThetlelnesLes,sel voll, dises last man miteinandersieden / so lang als ein paarAyr/ alsdan druckt mansdurcy einTuchl wol auß nimbein ungeblaich-te Leinwath tuncks«n dieFaisten/und laß trucken werden schneid rund-te Pflastert/sodem Kind rcchtauffdasBäuchlftyn/.deu Nabel schneidauß/undlegs lablechtüber/ wannesbedarft/ kanmanauffdKRey^auch ein Pflastert legen.
I>I° 8. Ein anders Wind-Pflasters.
^AnnehmeHirschenInschticht/sovil als eiuWällischeNuß groß/2. Leffel voll gelb Veigl, Oel /und ein halben Leffel voll Kimelklein gestossen/ dises alles untereinander wo! sieden lassen/ einTüchl darein genetzt/ und warm alle halbe Stund auff das Bäuchlübergelegt.
N« 9. Wind-TlysttrvordieKinder.
^Imbden vierdtenTheil eines Seit!Rind«Suppen/oderdüunenGersten'Gchleimein halbes Lefferlvoll/ blau Veigl<Hönig/ einhalben Ayr, Dotter/ ein Leffel voll Baumöl / ein wenig frischen
But,