wann der Rättich durchgewaickt lst/sowirdeinSa'fftldarauß/ vondemselben gib dem Kind / es treibt die Wurm auß.
N°3. FürdieWürm.
Mem/ gib ihnen Aichene Müstlein / diß tödtet die Würm bey denKindern.
4. Die Würm zu todten.
EnckdenenKindernAUant'Wurtzenande,iHalß/undsiedAl.'antsWmtzen in Wein/ gib zu Morgens nüchtern ein Trinckl/ und dißdrey Morgen nacheinander / es tödt die Würm.
5. Ein anders.
,Tem/nimb ein Hand voll Käßpappel/;. Zwiffel,Häpel/einRcitttich Wurtzen/ obige 5. Stuck wol zerhackt, und in einen PfundschweinenerFaistengeröst/ wanns ansangt du« zu werden / so
drucks wol auß/dem Kind denNabel/und d«Seithen geschmut, tödtet
die Würm / und sührets auß.
N°6. Mehr ein anders.
^Tem/ nimb Pftrsichblüe c Oel/ und schmir dem Kind den Bauchdarmit/oderMedritat/oderPomereintschemOel durcheinandergemischt/ und auss den Nabel gelegt.
t^!°7. Ein Wurm.'Pflaster.
^Einrautten/Abrutten/ jedes i. Hand voll/thue i;. oder 14.^ Knoblauch-Zeherl darzu/ stoß es untereinander / gieß Baumöldarauft/ röste es in einer Psannen/ßreichs auffein blaues Pap-Pier/besser aber blauesTuch, leg es dem Kind aussden Nabel/ vorhero«ber fchmir den Nabel mit Honig/ und ftra'e Buchen < Aschen darauff /hernach leqedas Pflaster! über/sätsche es ein/ist dasKind hitzig so nimbdas Weisse von einem Ay unter die vorgemelden Kräuter/daS thu offt/so tteibts die Würm hinweg / und vergehen.
w° 8. Ein anders Pflaster darvor.
-Imb ein Schnitten rockenes Brodt, zerbrich es in ein Häferl/ gießgar ein guten Essig darauft/alsdan nimb ^loLparic», klein pukversttt/einOchftn Gall / Wermut» Safft / einer Arbeiß großAssang auch klein geflossen/ ein Leffel voll Scorpl0n<Oel/ vermisch alleswol untereinander/ übn ein linden Kohlftuer / zu seiner rechten Dlcke /
hernach ^