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l>i° 16. Wann die Kinder flecken / die noch an der A-
mel tlinckm.
O siede der Amel ein Wasser von Linsen/man mußaberuicht zu vilnehmen / auss ;. Maaß Wasser ein guten Lestel voll Linsen, unddas Wasser wans sied zwey mahl weg giessen / es ist sonsten ga<zu grob / man soU auch mercken/ daß man nicht zu starck last haitzen/da-mit das Kind keinen Cathä« bekombt / dargegen hüte auch vor demtufft solche Kinder.
N" 17. Wann die Kinder flecken.
^Tem >' nimme wessen Rub, Saamen / weissen Agley - Saamen/gefailtes Hirsch»Horn / roth« l>rra 8iZlll2t2 ein wenig / alsles zerflossen / in ein Tüchl einbunden / und in das Trinckender Kinder gehengt / auch osst uußaedruckt/ wann sie trincken / unddas roh? Hirsch > Horn mit dem Wassr gesotten / gebrenten Schar«lach mit dem Edelgestem, Pulver und eln Blätl Gold unter einan-der vermischet / und <in Messer - Spltz voll eingeben / ist gar gutzum Außtreiben.
ie man mit denen Mindern verfahren soll/
wann sie gebrochen scyud,1. Istdisesgut.
Mstlich soll man das Kind allzeit ligender verbinden/die Darmwann sie herauß kommen / allzeit fietsslg und sauber hinein Nu-cken / hernach mit der Salm / für dlsen Zustand sein warm ge-schnürt / und ein Stuckl von einer Sau, oder Rinderen Blatter dar-aust gelegt / auffdie Blatter ein 6. oder 8. faches Beuschl / über diesesdas Va'ndl / welches so fest / und so starck lolle gebunden seyn / daß esmöglich zu erleyden / das Schmirenmit der Salben soll alle Tag 2. malgeschehen / so solle man das Kmd nach Möglichkeit mit tigen einhalten/und auft alle Weiß sehen / daß es sich mt zürnet / oder vil weinet / dannwann der Bruch sehr groß ist / so hat es auch ein längere Zeit/ und grös-ser« Fleiß vonnöthen / dann solche grosse Zustand nur mit langer Zeit /zurecht gebracht werden.
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