N" 7. In der Kinder gewöhnliches Trmcken
soll man legen.
^Rstlichein wenig pr<ypar<rtes Hirschhorn, CardoSenedict«cs!<,<,<H^ men/einwen,.;rotheMyrchen/ein Stück! Petome.Wn.sen/ ein<^3 BlätlEold/;. zerschnittene Feigen/ein Plnckerl gebunden / und so ins Trmcken gelegt/ alle2 oder - 3^löll mans verneuern, mal, soll ihnen auch das Trmcken nicht zu ml v/r-wehren, damtt mcht derDurstzu vil überhandnnnbt/ noch sie aar tu UFhig halten, sondern m temperirter Wärme. ' " ^""
t>l° 8-Das gcsotttne Linsen-Wasser ist denen Kindern
auch gar tauglich.
AnnimbtklnsennachGeduncken/waschesiesauber/aießsrisck"«, Brunn'W^sscr daran/laß sie sieden/und wanns den erstenSu d
- g«thcm,ftyhctmandasWasserherunter,undgiestwtederulnb«in laubers Wasser daran/und lasts wieder sieden' biß genug ist/wat-i sgenug gesotten hat/ wirsst man auffdie letzt ein Bröckl Gold, Morgendarein/und last darvon die Kindcr trmcken/ist ihnen sehr gut.
I^° 9. Ein anders Wasser/ welches man denen Kindern
zu tnncken gibt/ so vil sie wollen. »§>">Imb auff,-. MaßWasser«. Loth gefälltes Hirschhorn / 7. Wälli-cilH scheFelgen/gewürffeltgeschnitten/e,n wenig Weinbörl/i gute<3>^5< Hand voU Lmsen/man muß vorhero inein Häserl etliche Sudthun lassen und das erste Wasscr weg giesftn / alsdan thut mmis zu denandern Sachen / auch ein vlertlThell von einer 1>ri-H äiZiü^^, wannman die Weisse nicht haben tan / nimbt man die Rothe/ die Weisseiltaber besser/ das gefällte Hirschhorn aber bindet man in ein Tüchl/ sambtdcrgestossener^rl2^!ß',li2c2, lasts also sieden/b,ß 1. Halbe/oder a,^derthalbSeitlWassereingesottenist/ und gibts demKmd zu trincken /aber nur nicht kalt/es seye Winter oder Sommer/wegui deß F)alß mußman wohl Achtung geben / wann man vermeint die Blattern seyn iinHalß/ daß sie nicht kufft habe« / bißweilen ein wenig blau Veigl - Safftgeben/ doch nicht zu ml, dieweilen er kühlt' nur so vil / daß oerF>alß ae,lindert wird/das sürnehmste ist in gleicher Wärme das ^immc^u hal,len/ nicht zu hmß/ auch nicht zu kalt/auch wegen deß Elfen nur lautergeringe Speiß / alsPänad</Zwespen<Köchl unoSpenätl/ r,ßn,s.n«uchmallerehesten in Obacht nimbt/ daß sie offen im Lelb stynd'/ auchmcht zu vll essen geben/ biß sie auß der Gefahr seynd.
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