Arymy-Buch. ^l
!^l' I . Wann die Kinder wollen außwachsen.
' "TImb ein Hand voll frische Cronabethbör/ waickesie in eines jun-gen Knaben Harm Tag und Nacht / thue es hernach herauß,laß trucken werden / und zerstoß sie auffdas allerkleineste/ mischdarunter -. Loth Menschen« Schmaltz,i. koth Hirsthen,March/ so frisch/H. Loth Ochsen- Schmallz / 4- Loth Hirschen,Inschlicht / zuvor gieß auffdie geflossenen Cronabethbür i. MaßMalvasier / alles untereinandervermengt/und in ein Psändlein ungesehr so lang/als ein paar Ayr siedet/gesotten/dann durch emTuch gedruckt/und damitgesalbet.
N° 2. Ein anders.
s.Temmimb Meisten Wurtzen frisch auß der Erden / disemuß mannicht waschen/ sondern mit einem Tuchabwischen/und stossen,denSafftaussden Rucken lassen tropffen, und mit beeden Hän,den/mit den Daumen den Ruckqrad starck abwerts la/sin streichen / blßalles hinein ist gangen / im^leichen / wo ein Pmckel oder Buckel heraußwolle wachsen/denselben so damit desirichen / demKind muß mans alleTag w der Frühe/wannes gleich munter wird/brauchen weilen der Leibzur selben Zeit noch warm, und die Gllder waich seyn / so hat es destobesser seine Würckung, und muß den Tag nur einmal gebraucht werden/und darauffmuß man das Kind an einem Holtz/daß wie ein Prügerl ist/mit beeden Händen lassen daran hencken / so richten sich die Glider wie,derumb ein/ dlses Mittel hat einem Mägdl geholffen/ die hind und sornetnBuckel hat gehabt/und völlig gerad worden.
Mann man meint die Winder wollen
blättern.
54° i. Etliche gute und approbirte Mittel/denen Kin-dern vor - und in Blattern zu gebrauchen.
^Ann die Blattern regieren / und man sich darvor besorgen thut/joll man denen Mindern alle Morgen/wan sie noch gesund seyn/- ^.. 2oder)MtsserspltzvollHoller«Salßen/darinl.Messerspitzge-brentes Hirschhorn vermischt lstemaeben/ und ttngesehr i. Stund dar«auff fasten lassen / tan auch in der Wochen i. oder 2. Tag außgesetzetwerden / wans etwan möchte zuwider seyn / diß halt den Leib offen / undmacht das Geblüt subtil / und wann schon gleich hernach die Blatternkommen / so seynd sie nit so gefährlich.
Ss N°2.