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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
Entstehung
Seite
216
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Artzney-Buch.

216. ______ . ______^_______------------------------------------

^sswDlIch^Yden / das ist ihr gesund/ sie soll auff sich mcrcken w«lang/ oder wie offt sie es erleyden mag/ dle Frau soll ihr a^«Uc NHd e Fuß waschen/ in e.ncm warmen Wasser/dar.nncn SonnendGürtlgesott nist/hitzcauch SaltzauffemcmZ'egl/m^

ttn wolretben an den Füssen/ m.t dem he.ssen Z.egl U"d Saltz> darauffsich schlaffen gelegt'solch?Frauen/welche mtt d.sem ZBfty,'d einem grossen Kopffw^he unterworffen/dann das Blut/das uwter sich gehen solle/ gehet über sich.

N" 2. Ein anders.

Imb Pomerzntschcn^Schaller/9.Blühe Eaffran/ und ein wentqZucker/thue dle Stuck wem Seit! Wein/ decks wol zu / daßkelnDunstdarvonkan/laß-. Finger einsieden^ darnachtrucks semwarm nüchtern auß/ und fast darauff.

c^t

I<°3.

Noch ein anders.

H Tem/in das Tranck leg Tausendgüldenkraut/ sambt der Wur-tzel/ und trinckt stats darvon.

N° 4. Mehr ein anders

^Tem/ nimb MelissemWasser/ 9. Btüe Saffran/ und ein wenigZucknv vermengs untereinander/ machs warm/und wo es keinrechte!'. Fortgang hat/ so trincks.

N°5« Wann eincrFrauen chr Zeit lang außbleibt.

<Imb rothe Pappel/ lveiß Lilien-Wurtzel/ jedes ein Hand voll /' Kren9.Blätl/Polley/ Saturey/ Roßmarin/ jedes 9. Gipffel/Segenbaum/ Rhabarbara/SenetiBlatter/jedes l. Loth/^or/ber2.Ountl/ Muscatnuß Blüe i.^uintl/dise Stuck alle zuMcn inein Sack! groblecht zerschnitten/ undM2.MaßWeinüberNacht wal^cken lassen/ den Wetn heiß darauffgossen/hernach das Hafen mtt einemTaig/oder üaim die HafenHeck wol verkleben/daß kein Dampff dar-von kan/ und ein Sud miteinander thun lassen/ dann alle Tag ein halbesSeltl Morgens 2. Stund vor dem Essen / warm oder kalt genunckenwie man will/ wann das Häfen auß/ kan man wieder so vil frischenWein darauffgiessen/und wieder ein Tag darauff waickcn lassen/ unddavon aetruncken/ wann es auff einmahl mcht hilfft/ so wirds gewißdas ander mal helffen.

N°6.