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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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210
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Arynex-Buch.

^. FürfurdieBlaich-Gucht.

Oll man nehmen 2. oder z< Hand voll Centauerblüe/inein MaßWein aewaickt/ über Nacht stehen lassen/ darnach bey dem Essenden ersten Trunck von disem Wasser getruncken.

N° 8. Ein Magen-Wasser für die Blaich-Sucht.

^""ImbImberChamillenblüeder kleinen jedes l. Loth/ Galgant/und rothe Myrrhen/jedes l.^uintl/diseStuck klein zerschnitten/m 2. Maß guten Wein gethan/und 4. Tag stehen lassen/ darnachpresse es auß/ nimb von dem Wasser Morgens undAbends 2. Leffel vollem/ und faste Morgens 1. Stund darauff/ so lang man dises Wasserbraucht/ muß man sich mit Essen wol halten/ vorhero aber wol purgiren/und wann das Wasser gar verbraucht ist/ wieder purgieren.

N° 9. Hie (^liina Suppen.

M'In Loth CKm».Wurtzl in einer Rindsuppen sieden lassen/ durchgehk^> syhen/und alle Tag ein Schallen voll nüchtern getruncken.

^° ic). Ein bewehrte Kunst für die Geschwulst/ so

disen Zustand haben.Annimbt 1. Hand voll Cronabethbör/stoß dieselben wol/ und aießdarein ein halbe gutenWein/laß wol verdeckter einsieden/und alleNacht/wann sich die Krancke niderleget/ so laß sie die Fuß ab-Werts streichen/ mit disem Wein/ nut beeden Handen / doch daß derWemfeinwarmseye/dasthue solang/biß die Geschwulst vergeht.

>l° 11. Ein anders.

Tem/Tckschl-Krautzwischen zwey Steinern zerknirscht/also saff-tiq in die Schuh gelegt/ und darauffgangen/ oder Frauen, DistbWasser getruncken.

12. Noch ein anders.

Tem/leg Weinrauten in ein Scherm/ setze es auffein Glut/ laß dieFrau darüber sitzen/daß der Dampffin sie gehe.

13. Mehr ein anders

Imb Zunterstein/ die wol heiß seyn/beqieß sie mit guten Wein/unddünste die jeniae Persohn damit/daß sie den Kopff nicht im Badhabe/alsobald sie empfindet/ daß ihr der Dunst mLeib kombt,

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