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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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195
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Aryne^Buch.

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N° 12. Wann einem ein Lathän fallt/ daß man ver-meinet/ es erstecke einem.

s-Imb Mastix / Nager!/ Weyhrauch/stoß klein / mach ein Faigl mitl Ayrclar undRosenlWasseran/streichs aussein Tuchl/legsvomauffdle Stirn/ und Würbet/ wann es ein Stund gelegen ist/ sothue es herab/ und wann es dle Noth erfordert/ legs widerumb auff.

n° 13. Für den Lathan/wann er starck fallt/das

Schnecken-Pulver.

O nimbt man ein ganßen Schnecken/wie er ist/ der aber nicht außs^ krochen/wischt «hn fauber ab/ stoß ihn gar klein sambt den Haussel/nimbauchein halbe Mustatnuß/ ein wenig Weyhrauch/ einwenig Muscatnuß-Salbeleiner Bonen groß, alles untereinander gesstosten/oon disem streicht man halben Theil auff ein Leder/ eines halbenThaler breit/machts ein wenig warm/ und legts auff den Würbel/lastSso lang ligen/ biß der Cathan nachlast.

I>l" 14. Ein Sälbclauffden Kopfzumachen/welches

dieSatharlaufftM.

Fl^S soll Mastix/Weyhrauch/ Agstem/ von jedem ein halbes HuintlZ^ genommen werden/Heiligen GelKSammen/ spanisch Pech/jedesein Huintl/ rothe Rosen was man mit 3. Fingern fassen tan / vonZändlein Säckl gemacht/ die §p«i« oarem gethan/ abgenaht/ undauffdie Schaidl gelegt.

^l° 15. Ein Pflaster auf die Brust zu legen.

<^>U solstAepffel auffeinem Reibeisen reiben/nimb hernachCapauner^!^Ä Faisten/ süß MandbOel/ eines so vil als deß andern / auch einweissenZwifel/ den hacke gar klein/thueihn auchdarzu/ und einwenig Saffran/ ein Scrupel äperm» l^e« , röste es durcheinander /streichs auffein blau Papier/legs auffdie Brust/ so warm manes er-leiden kan.

3>l° 16. Ein anders.

Tem/Mandlmnd RantemOel solvirt gewaltig den Cathäri/ soman damit die Brust schmiert.

Bb2 N° 17.