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Arytte^Vuch.
Higor-Wasier gössen / auch anderthalb Seit! Wein/ gantz warmer überNacht waicken lassen zugedeckt an ein warmen Orth im Winter stehenlasse!,/ davon alle Morgen ein halb Settl getruncken/ so hat man 6. Tagdaroon zu trmcken. Ist bewehrt.
K° 18- Ein Purgier vor das starcke Flüssen derWeiber/
sonderlich so das Geblüt sich in die Gall vermischt hat.'Imb 2. Quintl Rhabarbara/ ein Iuintl Senetblatter/i. Quintlprcrparirten Coriander / ein Virtl Theil von einer Muscatnuß /Zimet wie ein kleine Finger / Imber einer Crbiß groß / allesgrobltt;erschnittcn/in ein Eäckl gethan/handerthalbSeitl alten wcisse«Wein darauff gegossen / über Nacht stehen lassen/drey Theil darauß ge-macht/ z-Tag nacheinander frühe genommen/ 2. Stund darauff einSuppen getruncken/ das Sack! allzeit etwas außgedruckt. krobacum.
5l° 19. Purgier-Weinbörl-Safft.
sImb 2. Loth geklaubte Senetblatter/ ein gute grosse Hand voll ge-^ schwallte Weinbörl/durch einander wol geflossen/1 Quintl grobgeschnittene Zimet/ und ein halben Leffel voll prceparirten Wein«stein/ thue dffes alles durcheinander/ in ein saubers «Käser!/ und gießbey einem Settl siedheiß Wasser darauff/wol vermacht/ und über Nachtstehen lassen / den andern Tag durch ein saubers Tüchl gedruckt/ wol ge-zuckert/ und alle Tag frühe 2. oder). Leffel voll eingenommen/ und in 4.Stunden ein Suppen/ das soll man etliche Tag nacheinander thun / eskühlt un d öffnet den Leib / wann es zu vil purgiert / mag man nur 2. Lef-fel voll nehmen.
51° 2o. Wie man die PurgimWeinbörl macht. -
>Imb wolgeklaubteSenetblätter 2. Loth/ und in einemPinckerlfein rogl eingebunden / gieß ein Wasser darauff/ und sied es in ei-nem saubern Pfandl/ biß die Senetbla'tter sein waich werden/als-dan druck sie gar wol auß/ nimb ein Virting Wallische Weinbörl / solchegar sauber geputzt und gewaschen / dieselbe in dem Senetblätter-Wasserein wenig gesotten / daß sie auffschwöllen/ alsdann sollen die Weinbörlsambt der Suppen in ein saubersGlaß gethan werden/so offtein Leg der-selben Weinbörl / so offt ein Leffel voll Muscatell darallff gojstn /und einwenig entwischen Zucker, an ein kühlen Orth/ oder Keller behalten/ undwann eines gar verstopfft ist soll man etlichTag allzeit i.Stund vor demEgen Morgens und Abends 1. Leffel voll oder 2. darvon essen.
N'2l.