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zwischen Haut und Fleisch stecket/ auch ist ergut für die Brem und allenGebrechendeßMunds / erzertreibtundbenimbtdas böse ZahnHleisch/verzehrt das böse überfiüsiige Geblüt/davon der unleidcntlicye Schmer-tzen der Zähn seinen Ur»prung hat/ mit dlscm Wasser das Maul au'^ge^spielt/ und ein weil darin behalten/ es tobtet auch den Krebs / Haar«würmb,das Wajftr lst auch gut zu denen Augen/vcrtmbt das Fell/underkläret das dunckie Gesicht / daron in die Augen gethan / zu den bösen/offenen/ geschwollenen Brüsten/ es ist bewehrt / man muß ihn deßTagsz.maldarzu gebrauchen/MltAußwaschen und Cüchl auff!egen/es heyletauch rinnende Schäden/ dicsonsten mitSalben oder Oel nicht könnengeh?plet werden/ ist auch gutfür das Rothlauft/ sonderlich ist er auch be-wehrt zu den alten Schäden auff den Füssen.
N" 22. Vor allerley Gisst / die Zerpentaria-Wurtzen/
dessen Krafft und Tugend.
^Ise Wurtzen heist ViiFimana, wie auch das Kraut wachst an ho-hen Gebürgen; aUwegen gegen der Sonnen Auffgang / lnWal--lisch Land findet man deren genug in dem Gebürg/es vertreibe alleGisst/ zu mitten May stehet sse voller Blüe/ und blüet4. Wochen/in derZelt magst sie brechen und graben / dessen Wurtzel ob sie recht seyn / Ver-suchs also / nimb ein Becher mit Wein oder Wasser / thue darein Giftt /henge dessen Wurtzel darein/ so sied es alles oben auß; ein andere Prob/thue in ein starckes Glaß Gisst / henge dieWurtzel darein / so zerspringtes in vil Stucken/ wasche die Wurtzen sauber mit Wein/ und laß von ihrselbst trücknen / wilst du sie recht probiern/ so gieß einem Thier em Gisstein/ und gib einer Bonen groß diser Wurtzen ein/ so erbricht es sich vonStund an alles herhauß/ schadet auch das Gisst keinem Menschen/ den,mit Gisst vergeben/in 12. Stunden kanst du ihm zu Hülffkommen/ dieWurtzel klein zerflossen/ so vil/ als auffein Kreutzer ligen kan/ eingeben/so treibt es alles Gifftvon Stund an.
N°2z. I'cri-n 3ißM2tX Krafft und Würckung.
>Rstlichen ist sie ein ?r«lervauv vor die Pest, davon ein Iuintl> schwär eingenommen/so es mit Frost anqreifft, meinemwarmenWein/ dises Pulver in Angelica- oder Cardobenedict<Wasser em<genommen/ darauff geschwitzt/ wann aberjemand mit Gisst vergeben/er nehme es in Saurampfter-oder Baum «Nuß- Wasser mit Wein-Essig vermischt/ daraussgeschwiht, wann sich aber ein äußerlicher Apo-steln erzeigte/ der nehm ein Iumtlein mit einem guten Essig abgerührt /
wie