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Freywillig-aufgesprungener Granat-Apffel, Des Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb des Nächsten eröffnete Gehaimnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens
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Aryttc?-Buch.

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gantz klar und lauter darvon wird / nach dlsem trücknet mans und relbtszu Pulver/ so wiro es gantz weiß.

n° I). DlcWolffs-Milch.Wurßelzuprc3parim.

.Ist Wurtzen muß in einem scharffen Essig 3. Tag und Nachten^gepa tzt llgen/darnach gctrücknet/und zu Pulver gestossen/ dar,von zu 2s. Gran / ja aust za. Gran den Starckern einzugeben in

einer Suppen/purgiert stattlich/ist zu verstehen/ dieLeuthsosich leicht

brechen.

I^° 14. Wie man dieWmtzel VuIci-ianX zu den Augenprcepanrn soll/ man nennet es auch Katzen-AugemWurtzen.fAn nehme im Frühling- oder Herbst« Feit dise Wurtzel / laß solche' in ein vcrspertten Zimmer etwas überwelcken / hernach butzt mandie kleine Wl'rtzlem sauber darvon / schneide solche in kleine lang«lechte Stück / thue sie in ein gläserne Flaschen / schlage darumb ein Taig/daraußdasrockeneBrodtgebachen wird/ und vermache die Flaschen/daß nichts mehr von der Flaschen zu seh?n ist/ alsdann stellet mm, solchein ein Bach-Ofen/ last es so lang stehen/ als sonst ein außgebachenesBrodt zu stehen pflegt/ wann distrTaig mit der Flaschen erkaltet / sonimbt man die Flaschen herauß / schüttet die Wurtzcn auff ein saubersPappier/ last sie in eim Ammer wieder ein paar Tag stehen / daß sie et,was getrucknet/ und hebe siehernachauffzum Gebrauch 5 Wann mandise Wurtzel brauchen will/ so nehme man ein wenig in ein Schüssel/ undgiesse daraust weisscs Rosen Wasser/ und so vil Augentrost-Wasser/und

alsdan tilrril« durch ein Fll'ß.'Pappier/ so wird ein liechtes/ braunesWasierldarauß/ das behalt m eim Gläßl/ und netz die Augen mit einTüchl alle Abend und Morgens darmit/ es macht das Aug klar/ be,nimbt die Röche und Schmertzen darauß / und stocket überauß die Au-gen/ absonderlich wird das Wasser gebraucht/ zu den duncklen undschwachen Augen/ die stäten Fuß/ so darauff fallen/ und die Augenschwächen^ ist sehr bewehrt/ ist an vilen probirt/ die garduuckleundschwacheAugm gehabt haben/ so nichtvilmdie ferne sehen können/ alsso gestärckt/ und das Aug geschärfft/ das sie ein schalstes Gesicht darvonhaben bekommen, rrobacuw.

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