Aeytte^Buch.
Bist Schleim sollen mit distitlirten Käßpappem-Wasser außgezegenwerden/ hernach nimb auch gelbes Wachs einer Nuß groß / miß) alleszusammen / und laß es auffemem linden Kohlsener zusammen gehen/ sodann ist es fertig.
N2. Wann ein Weib ein schwsre Tracht hat/ daß sie sich besorgt/das Kind möchte angewachsen seyn/ oder sonst einer fthwsren Nieder,WO/ M sie sich dreyWochenvorhewalsdieRaitung außist/ mitdiftr Salben die Wochen H. oder). mahl die Reyhe und dasCreutz dar,mit schmieren.
Nerlep Wfiaster zu machen.
i. Pflaster zu alten und frischen Schaden.
^An nimbt einPfund Baumöl/ Bleyweiß ein halb Pfund/ Wachs4. Loth/ deß PflasterDiapalma auch 4. Loth/so man m den Apo-thecken bekombt/ OoIopKonium 4. Loth/ Gaffer 2. Loth / mach
alles nach der Kunst zu einem braunen Pflaster/ welches köstlich ist/ M
alten und neuen Schäden. proKarum.
N° 2. Pfiaster für den Bruch.
-An nimbt gelbes Wachs 4- Loth/ Bärnfchmaltz 6.3o<h/ Hirfthen,' Inschlicht f. Loth/seichtelles Pech 2. Loth/ rothe Menig 5. Loth/Terpentin H. Loth/Spicanardi-Oel 1. Loth/ dasBckrnstbmaltzMd Hirschen ^ Inschlicht thut man zum ersten in die Pfannen / wannsheiß ist/ so thut man den Menig darein/ und kochts so lang/ biß die rech-te Dicken hat/ hernach thut man das Wachs und Pech darein / zu aller,letzt den Terpentin/ undwans schier gar kalt ist/ das Spicauardl<Oel/wird alles zusammen zu einem braunen Pfiaster gefttten: über denBruch/ si> groß / daß es den Schaden wohl bedeckt / ft> all« dritte Tagfrisch muß überstrichen werden / neben disem muß auch ein gutes.Bruch,Bändl getragen werden. rroKacum.
5l° 3. Das Frojchlaich-Pfiaster zu machen.
^ Rstlich nimb Froschlauch 2, Pfund/laß so lang kochen / Saß die Au,ZA gen auffdem Grund ligen / darnach nimb es vom Feuer / und^yHes durch ein Tuch/ setz das Froschlauch wiederumb auffein Feuer/lass es so lang kochen/biß es wird wie ein Koch / dann thue Baumöl dreyvirtel Pfund darunter/ rührs wol untereinander/ setzes wiederumb auff"das Feuer/ laß so langsieden/ biß es wird wie ein Sultz/ darnach thue