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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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113
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Koch-Ruck).

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daß du kein Lnnonisafft darunter nehmen darffst / weil sie ehe sauer seynd /aber Lemonischällcr kanst du darunter nehmen/ wann du wilft.

so i. den durchsichtigen Rofen-Zucker zu machen.Ys?Imb ein halb Pfund Rosen/ die abgeschnitten seyn/ auch die schön roth^ ^ seynd/ und ein Pfund Zucker/ thue es in ein Mörser / so offt ein Leg Zu-cker/ so offt ein Leg Rosen/ und stoß gar klein / darnach thue es in ein Mes-singes Beck/ und gieß ein wenig Rostn- Wasser daran / druck ein Lemoni-Safft darein/ so wird er fein roth/ rühr ihn also über ein Glütl / aber nichtlang/so ist er fertig.

502. Weinschärling-lNarsihHllett.H?Imb der frischen Weinscharling/brock sie von dem Stingel aß/presse de»r^ ''Safft darauß/und thue ihn in ein verglasirtes Geschin / darnach nimbdeß schönsten Canari-Zucker/zerschlag ihn mit einem höltzernHamer oderGchlegl/ in der Groß als ein Hanif- oder Hirsch - Ksrnl / und eines Theilsein wenig kleiner/darnach thut man den zerschlagenen Zucker i.halb Pfundin ein verglasirte Schüssel/gieß deß außgepresten Safft darüber / rühre ihnmiteinem Schmaltz-Bretl in 2. Finger breit stäts durcheinander/ solangbiß der Zucker durchund durch naß ist/ gleich wie ein fester Taig/ zudenSemmeln/ darnach müsset ihr andere kurtze Vretl haben/ und hebt darnachein nach dem andern auß der Schüssel/wie bewust und legt es nacheinanderauffeinzinnen-oderausseinenkupssern Blech/ laßes also gemach in einerzimlichen warmen Stuben trückern/und wann sie nun trucken genug wer-den/ so ziehet ein Stuck Nach dem andern herunter/ und wann sie nichtwollen heruntergehen/so haltet das Blech beederseits auffein Glut/ solang biß es erwärmet'alsdan werden sie herunter gehen/ darnach thut siein nn cmßgefütterte Schacht!/ setzet sie in ein Ka'stl / daß sie nicht zu feucht /oder zuwarm stehen/ so behalten sie ihre Rothe und natürliche Färb / undbleiben krcifftig.

5N Desgleichen kan man von Lemoni-Safft auch solche Stritzel oderMarsitMen machen/ und zonderlich von allen/ was da sauer ist.

soz. Galanreria<KrHpffel von Zucker.^s>ImbMandlsovil du wilst/sthwels und ziehe chnen die Haut ab/ stoß^ ' so klein als wie Mehl / gieß immer ein Wasser nach / daß nicht öhligwerden/ doch nicht gar vil / stoß darnach ein geribenen Zucker unter dieMandel/ auchnichtgarzuvil / nimb darnach die Mandel in ein messingePfann/ und trückers aussein kleinen Glütl ab/ stra'he ein Zucker auff emBret/und thue die abtrückertcn Mandl darauff/würcks mit Zucker zusam-men/als wie ein Taig/ walge ihn auß zu ein Hlätl/ doch nicht allen auffeinmahl/füll eingemachte Sachen darein/ schlag den Taig darüber/ undrührs umb und umb ab / bachs in einer Dorttnpsann / wans übertrückert

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