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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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111
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R0ch-25ttch.

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auß / laß in einem kupffernen Geschiri sieden / in demselben Wasser überNacht stehen lassen/ deß andern Tags die Agres in ein Glaß gethan /undgeläuterten Zucker darüber gössen/ in z- Tagen wider abgossen/ein BrockenZucker nachgelegt/und disen geläuterten Zucker wieder auffdie Agres ge-gossen/ diß tan auch 3. biß 4. mahl geschehen/ so seynd sie fertig. Nö. Diegrünen Zwespen werden auch also gemacht/allem sie müssen gantzer gesot-ten werden/ und nichts außgelöst.

493. Die lVeixel/Ribesel/Dienrl/und dergleichen i«Zucker einzumachen.(MAn nimbt ein Pfund Zucker/ den läutere mit ein Seit! Wasser / darzn^"nlmo i. Pfund schöne spanische Weichsel / stutze halben Theil von denStengl/legs tn den geläuterten Zucker/laß sieden/so lang biß sie schön waichwerden/alsdan in einen erdenen Weitling über Nacht stehen lassen/deß an-dern Tags die Weichsel abgesiehen/ die Sulß noch einmal gesotten / und dieWeichsel in die Heisse Suppen gelegt/hernach überkühlen lassen/und in dieGläser gefüllt. Nö. Also auch die Amarellen/die Marillen/Pfe»sich,Kib«ten'-Spalten/und dergleichen Frucht/ machet man auch also / allein wasdergleichen grösscrS Obst/niwbt man auffein Pfund s. Vierting Zucker/und last desto besser sieden.

494. Die zwespen auff die Confecr«- Schaalen zu machen.(VRstlich nimbschöne grosse/und wohlzeitige Zwespen / und richt es hübsch^°in einem weiten Wettling/ oder dergleichen GeschM hinein/ die Stingl indie Höhe/Hernach läutert man denZucker nach Geduncken/daß dieZwespenbedeckt werden/wann er also Hubs dtck gesotten ist/ so schütt manihnsied-heiffer darüber/ und lastS darauff stehen / solcher Zucker muß 2. oder z. malalio gesotten werden/biß daß man sieht/ daß die Zwespen schön groß ange^losten seyn/hernachtrückntt«an dleselben an der Sonnen/ oder in einemganß kühlen Ofen/ besträhe es mit ein wenig Zucker/ und leg es in die Schaslen zum Gebrauch.

49s. Mustarnuß einzumachen.5UUscatnuß/ die schön und gut seyn/ legs in guten Wein acht Tag / dar-"^nach dmchsuchs wol mit Nadeln/und gieß wieder ein starcken frischenWein daran / alw laß mehr acht Tag ligen / dann so waick es 3. Tag insWasser / und alle Tag em frisch daran gössen / dann gieß ein geläutertenZucker darüber.

496. Allant wuryen emzumacden.^Chneidii^lmch der Breiten zu Stucken / sied sie in einem Wasser / biß^sie sich durcliqreiffen lassen/ laß es übertrückern/ gieß gela'utertenZucker.daran/ sich ihn offt ab/ wie den Citronen/ so bleiben sie schön und gut/ undseynd gut Ml Hertzen.

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