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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Roch-Vuch.

Z24. ^,ünelmM<»rch Pasterren.^3>Iedein feistes Hünel meiner Rindsuppen/ wanns gesotten / drucks^ zwischen 2. Däller auß/daß es sein breit wird/nimb ein March/ undein frischen Lemoni/schalle ihn/ nimb das Weisse völlig davon/ nur daß dasSafftigebleibe/ hacks sambt dem March/ hernach mach ein Pastetten/fträh das Gehackte darein/ leg das Hünel darauff/ gewürtz nach Belieben /mach die Pastetten zu/ wann es gebachen/ gieß ein gute HennwundFleischsuppen daran/ so ist es fertig.

325. Cardmals-Pasterren.H^Imb ein kleine Dorten-Pfann/ nimb Butter Taig/treibe es dünn auß/^ ^wie ein Thaler dick/ leg es in die Dorten-Pfannen / füll es an mit Käl-bern Fleisch oder Gefiügel/ das roh oder gequellt ist / thue eben so vil Och,senMarch darein/ saltzesmit gesaltzen gewürtz ; Du kanst darunter neh-men Zirbernüssel/ kleine Weinber!/ und hart- gesottene Ayrdotter. Wanndie Pastetten gefüllt ist/so deck sie zu mitButter.Taig/wiistdu sie süß ha-ben/so gieß/ wann sie halb gebachen/ ein fusse Suppen darein.

,26. EinlLnglt/che P^sietten zu machen.^s?Im einen jungen Haasen/putz ihn sauber/ schneide den Kopffund die^ *Füß weg/ schlag dieRippen wohl nieder/und spicke ihn wohl mit Speck.Wann derHaase nun also berettet/ so treibe ein Stuck Taig auß/lege esauft ein Bogen Pappier/ nimb ein gute Hand voll Ochsen-March/ oderOchsen« Feisten klein gehackt /sträh es auft den Taig der außgetriben ist/ solang und breit als der Haaß ist / gewürtz es mit gesaltzen Gewürtz / lege denHaasen darauff/gewürtz ihn abmitgesaltzen gewürtz/ leg oben aussdenHaasen wieder Ochsen-March /kleine Weinberl/Zirbernüsiel/ conti^irreCitronischaalen klein geschnitten/ Schwammen / geschallt« Pistatzen / Käl«berbrüßl/Hahnenkäm die gequellt seyn/harte Ayrdotter und Capern. Dißalles durcheinander gemengt auffden Haasen gelegt/strah ein gute Handvoll March darüber / schneide auch etliche breite Apcckschnitten darüber/und dann ein halb Pfund frischen Butter/ oben auff den Butter ein guteHand voll gestosten Zucker. Wann die Pastetten gefüllt und zugerichtist/sodecke sie zu/ bestreich sie mit Ayr / schieb sie im Ofen / laß bachen. Wannsie ein halbe Stund im Ofen gewesen / so mach ein Loch in die Mitten deßDeckels/ damit sie nicht entzwei) gehet / in 2. Stund ist sie gebachen. Ichhab auch wol gesehen in Eugelland / daß etliche ein wenig Muscatnuß mitRosen-Wasser darein gethan haben. Wann die Pastetten gar ist/so ziehe sieauß dem Ofen/streich mit ein Messer ein wenig Marzepaneyß/ von Zucker/- Ayrweiß/ und Rosen.Wasser darüben. Wann du es also dünn bestri-chen/ so setz die Pastetten wieder in Ofen / ungesehr ein halbe Vierteljiuud/

damit