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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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51
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Roch-Buch.

ter daran / nicht zu dünn / darnach nimb Ayr in ein warmes Wasser / schlageities nach den andern darein/ nicht alle ganß/ halb Dotter/und halb gantz/schlag ihn nicht gar starck ab/ er wird sonst zäch/ laßihnauffgehen/dar,nach leg sie auff ein Vred / bachs kühl herauß/ sie seynd gut und recht.

267. AussgeloffeneHaaseniOchrl.^s>Imb Schmaltz und Wasser in ein Pfann/ laß sieden/ gieß es in schönes'"Mehl/ und schlag).Ayr daran/mach einen Taig/und walg ihn dünnauß / sormir Haasen-Oehrl / und bachs im Schmaltz.

»68. Noch andere.WAch einen Taig an/ mit etlichen Ayrn/ nimb ein Löffelvoll Milch/ saltz/"^ mach den Talg nichtzu hart/wälger ihn auss das dünnest/forms dar-nach wle Haasen-Oehrlein/ man muß den Taig zweyfach zusammen legen/und mit einem Radlein herumb fahren / lege es ins Schmaltz/bachs/stra'h Zucker darauff.

269. Hirsch-Hsrner.^s>Imb6.Ayr/klopstswohl/thue ?. Löffel voll Zucker daran/ mach ein^ ''guten Taig/ schneid ein Stücklem herab/das wälgere in der Form/ w«ein Spindel/ und so dünn/ daß es zweysach einem Hirsch-Horn vergleicht /und bachs im Schmaltz. Und wann du es auffträgst/so setz allzeit zwey undzwey gegeneinanderauffder Schüssel/ so sichts wie Hirschhörner.270. Hirsch-Brein zu dachen.

^Iede den wohl starck in einer Milch/ und schütt ihn auffein Daller / laß^ihn wohl erkalten/ und schneide Schnitz darauß / drucks ins Mehl/ undbachs im Schmaltz.

27'. Krapssen von Mandel dachen ohne Taig.I>Imb ein Meeting Mandel / stosse sie klein / thue ein Löffel voll geribe-^ ^ ne Semmel darein / drey Löffel voll Rosen-Wasser / zwey Löffel vollZucker /nimb auch ein wenig Schmaltz darunter / so wird es fein mürb dar,von; darnach mach ein schönes glates Blat / und fasse die Krapffen nichtzu voll/ sie lausten sonst auß/ und dache sie nicht zu heiß / und nicht zu kalt.

272. Rrapssen von Rireen dachen.

H)Imb die Kitten / schale und schneide sie/ laß solche darnach im Schmaltz^ ^ rösten / alsdann hacke sie gar klein /nimb ein Latwergen / auch geribenLebkuchen / Zucker und Pfeffer / so seynd sie gut.

273. Rüchel dachen für Rrancke.^s>ImbeinViertl von einer Hennen/ die gesotten ist/ nur das Fleisch/^ ^schneid es klein/und nimb Zwespen/ thue die Kern herauß/ schneid sieauch klem/nimb Semmel,Mehl und Ayrdotter / mach ein Küchleins-Taig /und bachs.

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