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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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28 __________ Roch-Nuch. __________________

ten-Pfannen/ schier oben und unten ein Glut / doch nicht zu vil/ nach einerViertelstund schaue erst darzu / bachs sein braunlecht.

148. Zupffre Knsdel.^s>Imb ;.Stritzel frischen Butter/ wie mans umb ein Kreutzer kausst/-» ^rührs wohl ab/alsdann zupft dieS^moUen von neu< gebachener Sem^mel so vi'/ biß der Taig wohl dickwird/machs zu ^öndeln/legs in eine kräff<tlge/ wohl« gewürtzie Suppen/und laß sieden/biß genug seyn.

149. Auffgeloffene Gerbcn-Nudel.<>Imb schönes Mehl/ gute Milch/ lin guten Löffel voll Gerben/ 2. gantze-«''"Ayr und ein Dotter/auch eines Ay groß S^maltz/ laß untereinanderwarm werden/ rührs unter das Mehl / mach ein Taig der sich würcken last /darauß mach grosse Nudel auffein Bredt/ lai; wol auffgehen/ hernach nimbcm grosse Rein/ gieß ein halb MaaßMtlch darein/ auch ein Löffel vollSchmaltz oder Butter /laß unteremander sieden / leg die auftgangene Nu-del darein/oben und unten gleiche Glut/ so geht die Milch m d»e Nudel/ gibacht/daß sie sich nit verbrennen/ sondern nur t'raun werden Kurtzvorheroehe du es anrlchts/ schütt i. oder-. Löffel vott Milch rt<m darüber her.

150. Mllchram?Srrudel.H>Imb frischen Butter / laß chn ergehen/ rühr ». Ayrdotter / und ein^ ^Löffel vollMllchram darein/ schütts ins Mehl / rührs wohl ad / würcksund walchs auß / nach dilem streich Butter über den außgewalchtcn Taig/über den Butter aber wohl dick Mllchram/ legs zusammen / wie ein Stru-del/legs in ein Rain mit guter Milch/ setz oben und unten ein Glut/ daß

wohl braun werden.

151. WeixebKttFoel.

^>Iede dürre Weixel /biß sie weich werden / styhe die Suppendarvon /^^löß die Kern auß /hack die Weirel Nein/ nimb ein guten Löffel voll qewbcne Semmel darunter / dise must du aber vorhero in Schmaltz oder But»ter lassen anlauffen/schlag ein Ay daran / nimb Zuckerund Zimmet / rnhrsuntereinander/ daß ein lestesTaigel werde/ mach kleine Knöoel/ bestrüh esein wenig mit Mehl/ und bachs.geschwind in helssen Schmaltz/ sonst zer-gehen sie/ leg die Knödel in ein Schüssel/ darauf man isset / nimb d»e abge»syhene Weixel-Suppen/zuckers / und thue Z.mmetdarunter, brenns einwenig mit Mehl ein/ daß Wohlgeschmack werd/ gieß die Suppen auffdieKiödel / und laß auff emer Glut ein wenig sieden / doch must du nicht zu vil

Suppen daran thun.

152. Weixel-Würstel.

HssAch den Taig an / und verfahre wie bey den Weixel-Knödeln / nur daß"' den Taig in Würstel oder Stritzel schneidest/ und bachs im Schmaltz.

«lZ. AepffelF