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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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RochiBnck.

Wem und Waffer/auch Pfeffer / Nägelftup und Zucker daran thun / dochdaßdieSäuere sürschlägt/ darnach m einem Pfänlein ein Schmaltz lassenheiß werden/und ein Löffel voll geribene Semmel darein rösten/ und d«sandere darein schütten / und ein wenig sieden lassen; hat man nicht frischeLemom'/so nimbtman dürre Lemoni^ oder Pomerantschen-Schaalen/ undan statt deß sauren Rosen-Essig.

12. lLmMandel-Geschärb über ein Reh-Schlegel,N^An soll etliche Semmelschnitten in einem Schmaltz rösten/ fein braun»

lecht/daran giessen halb Wasser/ halb Wein/ solches sieden lassen/durchschlagen und gilben / auch geflossene Zimmet/ Pfeffer/ Muscatblühe/Zucker/Weinoeerl/Nägele/und geschnittene Mandel darein thun/ undwohl sieden lassen.

i; Ein anders Süppel über Capaun/tmd Reh Schlegel.MAn soll einSchmaltz hc»ß machen / und ein guten Löffel voUMehl darin

rösten/frisch Wasser und Wein darein giessen / auch etliche Wipffelgtün oder dürren Roßmarin oder Majoran/ auch klein- geschnittene Lew o»ni-Schaalen/so alles ein Weil gesotten hat/ soll man ein Hand voll Wein»schärling/daraußdie Kern gelöst seyn/oder Ribes-Börl darzuthun/auchPfeffer- und Zimnmstuv/ und wanns zu sauer ist/zuckern und sieden lassen/darnach über den Capaunund RehlSchlegel anrichten.14. lLin gures Süppel über ein §ung.MAn soll ein Mehl zimblich bmun in dem Schmaltz rösten / daran Wasser

und Essig giessen/ darnach mitZucker oder SafftDß machen / und einwenig Roßmarin / Zimmetmnd Nagelstup darzu thun / und sieden laßen /über die Zung/so zuvor gesotten / und uuffdem Rostabbraunt ist/giessen.-

i s. Roßmarinn-Süppel.MAn soll Mebl in einem Schmaltz einbrennen/ zimblich braun/ Rindsuv-

pendaran giessen/ den Roßmarin klein daranschneyden/ man mußMuscatblühe darzu legen/und sieden lassen.

l<5. Nägel-Suppen Zu machen.MAn soll das Mehl wohl braun in Schmaltz einbrennen/ Fleischsuppen/

Nägelstup/und ein wenig Essg darzu thun/und sieden lassen.17. ikin gure Ronigs-Suppen zu machen.AImb ein Capaun / erseygelotten oderbratten/nimb das Weissedar,

von/undmach ein gut Gestossenks/nimb darnlein halb PfundMandel/und ein Schmollen von einer Semmel/zertreib das mit einer guten HaibmEapaunersupppen durch/ und halt sie fein warm/ biß mcms anrichten will jnimbBrod/ und laß auffeiner Kohlen wohl anlauffen/ mit gucer Sup-pen und Substautz/und richte die Suppen darüber; zum Regulieren der

a 3 Sup,