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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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430
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4;o______________ Aryne^Buch. _________________

laß miteinander sieden etliche Sud / druck es auß/ und mit demselbigenWasser mach ein Milch/ welche von i.Quintl Cardobenedict - und i.halb Quintl Citroni-Kern gemacht wird.

Will man ein kühlende Milch haben / so macht man es nur Blußer-Kern / solls zur Nahrung seyn / so nimbt man Mandel - Kern i. Quintl /Cardobenedict-und Citroni-Kern ein halb Quintl/ in Mörser zerflossen/mit dem von Magen-und Cardobenedict - Kern gesottenen Wasser solcheMilch durchgesyhen/man tan auch sonst gute kühlende/ starckende undaußtreibende Pulver darunter vermischen/ein halbes Seit! zu Abendsgenommen/ ist ohne Schaden.

N° 2. Ein anders den Schlaffzubringen.

Eissen Magen-Saamen i. Loth/Mandel-Kern i.Loth / außge-brenntesSaalat-Wasser ein halbesSeitl/ mach ein Milch dar>auß/ und thue 3.Grani^uäani 0912« darzu/ Abends auffeinmahl zu nehmen. «e

^° 3. Wann ein Mensch seinen natürlichen Schlaff

nicht hat.

Q nehme man ein Häuptlein weissen Magen / laß die inwendigeFeldlein außschneiden/ und die Ko'rnlein/ soMgantzen Ha'uptlelnseynd/ laß wohl flössen/ darnach thut man d,e Ksrnlein und Feld-lein in ein kleines Pfannlein/und thue ein Suppen daran/ die nichtsaiftist/ laß wohl kochen/ dann durch ein Tuch gedruckt/ wann man wil schla-fen gehen/ so trincke man die Suppen.

K° 4. Ein anders.

Uch kan man nehmen ein Hciupttein weissen Magen/Abrutten/Weyhrauch/Mnrchen/darmit wohl gerauchet / zuvor ehe mandas Tranck brauchet/ so wird es krafftig.

5. MellauwMilch / den Schlaffwicderzu

bringen.An nehme Mandel-Kern ein halb Loth / weissen Magen - und Sa-latsaamen/ jedes ein halb Huintl / Mellaun-Kern anderthalbOuintl/ Seeblumen/Salat- Boragi- blau Veigl-Wasser/ ze-des 4. Loth weissen Zucker-Candl / so vil daß süß wird / das gibt manAbends / wann man will schlaffen gehen / damit man dem Krancken ei-nen Schlaff macht. >. ^

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