)sz
X"«^
Aryne^Vuch.
^ür die Mhmung.
^Imb Lavendlkraut;. Loth / Salve 2. Loth / grob zerschnitten /Hirschenschwamen in der Apothecken/ Muscatnuß / Imber / Nck-gelein/Zitwer/Zimet-Rinten und Galgant / jedes 1. Loth / obge-
meldte Stuck klein geflossen/ in i. Seit! Brantwein gethan / 2. oder 3.
Tag stehen lassen/ so hat es sein Krafft herauß gezogen / darvon alle Tag
getruncken/ und die Glieder darmit gesalbet.
. Zagen Musiand.
In Magen-ZustHnden / wann selbige hiyig/muff man nichrsvonGewöry brauchen/so aber selbe von einer iLrtällung herkom-men / kan man sich desselben bedienen/ man muß auch beeder,siichs nichr ssar unverdauliche Speisen nehmen / sonderlichwann ein Erbrechen vorhanden / Wein dien« in kalren / inhitzigen Zuständen aber/ gesottene Wässer / das Vier ist allzeitverdächtig.
N° I.
Magen-Tritt.
^Imb zweybachenesBrod 2. Loth/prceparirtcn Coriander r.Loth/Fenichl undAneiß-Saamen/jedes 2.Hmni//Muscatnuß/Mastix/jedes anderHa/b<Iumtt/ Mu/catbluhe i.Huintl / jedes seinklein zerstossen/ und untereinander vermischt/ darnach deß weissen Cana-ri-Zucker/ so vil als deß andern im Gewicht ist, oder so vil man will/ dar»zu gethan/ und wohl vermengt/ so ist es fertig.
55° 2. Ein anders vor den Magen.
^Omerantschen-- Pulver mit Zucker vermischt / ist gut vor den Ma-gen-Wind/und Reissen.
N
5°
3. Wann sich die Leuth im Magen übel befinden/
oder Alteration haben/ und alles wehe thut-O nimb i. Löffel voll gesottenen Kitten-Sasst/der ohne Zucker ist/misch I'eri-Ä 8izlllarI, und gebrenntHirschhorn darunter/auffdieNacht eingeben/ so treibt es auß/ was in ihm steckt.
N" 4.