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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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360
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2lryne7,25uch.

«

mach ihn zu Pulver/nimb den langen Pftffer/ den die Materialisten ha-ben/ mach ihn auch zu Pulver/und nimb halben Theil so vil Pfeffer / alsSchwan»/ nimb auch ein wenig gebrenntes Hirschhorn/ undGoldblätldarunter/vermisch es wohl/und brauchs solang der Monv im Abneh-men ist / Abend und Morgens einen guten Messerspitz genommen /manmuß dises auch im abnehmenden Mond machen.

N° 4. Ein gutes Pulver/welches die Saat-Hälß/und

auch die Kröpff vertreibt.Mstlich nimb altes Schuh-Leder von Sohlen/ TürckischenPfeffet.'geweyhtes SaltzBuechene Aschen/und Kropff-Schwammen / je-des '.Loth / thue solches alles in ein saubers neues gemeinesHttin-Hckfcrl/ vermach solches mit einem Deckel und Laim/ setze es in ei-nen Bach-Ofen/daß es gantz glütig wird / und sich die 3peci« darinnengantz zu Pulver verbrennen/ nimb solches wiederum auß dem Ofen / undlaß es abkühlen/ nimb die äpecie« herauf und von dem gebrennten Hck-fcrl 2. oder z.Scherbel darM und zerstoß solches mit den andern 5pc-ciebuz, undMe es zu Pulver/ also ist es fertig.

NL. Wann ein Mensch emen Saat - HM / oder Kropff hat / der

soll von disem Pulver die letzten z. Tag in dem abnehmenden Mond zu

Morgens frühe in der nüchtern 3. oder weniger / nachdem deß Menschen

Alter ist/ Messerspitz voll in einem schärften Essig einnehmen.

Item: Die AUabaster-Salben. lol. 7z. 5lum. i.

Weber-WuMd.

Allhier seynd zu melden alle gae hitzige und anßernHerende Sachen/' als Gewury/Branewein/und dergleichen/ sonsten können fastalle Speisen genossen «erden/ rvann sie nur keine Verstopffungverursachen.

N° 1. Beschreibung der Leber.

)Ie Leber ligt mitten im Leib auff der rechten Seyten / welche vondem Magen die allererste Kraftt durch 5. Röhrlein / so von ihr inden Magen gehen/ an sich ziehet/ allda dann solches zu einem BlutZebohren wird/ und gleich wie der Maaen bin eingenommene Speiß ver-dckuet und kochet/also die Leber durch sondere Adern und Röhren/ gleichwie durch einen Außbren-Hut/ die edleste Krafft von der Speiß an sichziehet auß dem Magen/und dasselbige zu einer subtilen 8ubtt»n2, nemb-tlch durch Mitwürckung der Adern mil-abilirer mBlut verändert/ von

disen