Arymp'Buch.
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7. Ein gar gute Unterwachs - Salben.
> O nimbt man rothe Salben 4. s- oder 6. Loth/auch mehr/nachdememan vil machen will / und so vil Capauner- Schmaltz / das imabnehmenden Mond ist gesamblet worden/ und in kein Wasserkommen/ Cronabethbör ein Hand voll/ weißen Zwifel ein oder zweyHckpel zerschnitten/ dises zusammen gethan/ und ob einer Glut sieden las-sen/biß der Zwifel bchunt zu rauschen/und die Krafft wohl herauß ge-sotten / darnach durch ein Tüchl gesyhen / in ein anders Geschirl ver-mengt/;, oder 4. Löffel voll Capri-Oel/ Baumöl auch darunter/ undetwas grösser/als einer WMschen Nuß groß Venedische Saiffen dar-ein geschabcn/und wieder ein wenig auffder Glut untereinander gerührt/nur gleich daß die Sai/fen zergehet/ wann man will/ kan man die rotheSalben gar außlassen.
^°" 8- Ein bewahrte Unterwachs-Salben denen Kin-dern / und für die Brust- Sucht zu brauchen.
Mstlich nimb i. halb Pfund Oel/ Capaunschmalß / Gcknßschmaltz /Venedische Saiffen/ altes Schmeer / jedes ein Viert! Pfund/Safft von gebrattenen Zwifel/etiiche Löste! voll / setz in einer sau-bern Pfan über ein Kohlseuer/ laß gemach sieden/doch Ms umbgerührt/-daßessich nichtanbrennt/je älter das Schmerrist/ je besser ist es/undwann es wohlge/dttm hat/ thue es in ein Geschi«/ und beHalts auff/ jeckiter sie ist / /e öesicr wied sie / und so ein Kind unterwachsen ist/ so mußman es fein umb die Rippen bey einem Glütl schmieren / doch daß es denMagen nicht berührt / das muß man etliche Wochen thun / so lediget sich.der Schleim sein ab in dem Kind/ und wird durchbrüchig und gesund.
or die Mrm deren Uinder im Mb.
i- Ist dises gut.
An nehm Braunmüntzen-Oel/schmier dem Kind den Bauch undNabel darmit/ auch das Kraut im abnehmenden Mond Pulver-weiß in Wein od er Suppen eingeben.
2. Ein anders.
In Ra'ttich genomen/denselben zu dünnen Schnittlein zerschnitten/thue ein guten Löffel voll Honig darüber/ stelle es an die Sonnen/
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