Aryne'f-Buch.
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muß man ein Messer spitz folgends in Singrün-Wasser eingeben. Erst-lich nimb 3. Schaaf-Kügerl/beyleib nicht von einem Widder oder Gaiß/etliche rothe Corallen/ 9. Glieder von Saffthey / alles zu Pulver ge-macht/ darnach mit 2. Blatl geschlagenen Gold vermischt / wann mandas Kind auß dem Bad thut / so mus mans mit gebäheten SchnittenBrod abreiben/ das Kind warm gehalten/ und das Brod in ein fiiessen>Masser gemorsten.
N° 2. Wann ein Kind MitMer hat.
! Oftrn deß Kinds Leib voller Haar ist/ und alleweil mehr abnimbt/da nimb ein Schnitten gebähetes Brod/und Schaaf- Koth / mitHonig untereinander vermischt / streiche dasselbige auffdie gebck-hete Schnitte/l Brod / wann ihr das Kind badet/ alsdan brauchet ihmdasselbe/ und reibet das Leib! darmit ab / man muß es aber öffter als ein-mahl thun/ wird gewißlich geholffen.
^° 3. Ein Bad denen Kindern zu gebrauchen/wann sie
nicht zunehmen/ und ihnen die Haut beisset/ als Haltensdie Mit-Esser / so doch nur Haar seynd." Imb ein fiiessmdes Wasser / wirff darein drey Hand voll Bueche-neAschen/ rühr es wohl untereinander / laß stehen / biß wieder-umb sitzt/ seyhe die Laugen ab / machs warm / setze das Kind dar,ein/ nimb geribenes Brod und Honig / stoß untereinander in einemMörser/ reibe das Kind am amchen Leib wohl / daß es roth wird / dar-nach styhedas Bad/ so wirst du allerhand Haar finden /gieß in ein fiies-sendes Wasser / das thue drey Morgen / allzeit mit einem frischen Bad /es ist bewährt.
^" 4. Wann die Kinder abdörren/ daß man nicht
weiß/ was ihnen ist.^Imb heiß Brod / das erst auß dem Ofen kommen / in deß KindsVethl/ oder Wiegen gelegt / das Bethl wieder darauffgethan /daß es darin schwitze/ darnach das Kind mit Tüchern wohl abge-trückntt/solches etlichmahl gethan/ es ist auch sehr gut.
55° 5. "» Ein anders.
^Annehmeein heissesBrod/ sogleich auß dem Ofen kombt/ lcgsin ein lablecht Wasser/ also damit heiß gemacht/ und in demselbendas Kind etliche mahl gebadet/ ist auch sehr gut-.
N° 6.