Arynep-Buck.
335
zu gethan/ und ein Zucker / daß süß wird / dem Kind eingeben / wann esdie Darm-Fraiß hat/und nicht zuvor/ soll bewa'hrt seyn.
N" 2. Ein anders.
Lle Morgen ein wenig Medritat / mit zwey Tröpffel Baum - Oeleingeben.
3. Ein Pfantzel auff das Baucht / so ein Kind dieDarm-Fraiß hat / oder so man sorgt es möchtsbekommen.^An soll nehmen Abrutten / Weinrauten / Petersil / von jeden dreuStaidl/Chamillen-Blüml/so vil man mit 3 Fingern fassen kan /Hüner-Da'rm /o vil/ als der andern alle seond/ klein gehackt/dar-nach soll man ein neu gelegtes Ay von einer ichwartzen Hennen nehmen,in einer Schüssel wohl abklopften/ die gehackten Krauter darein rühren /Baum-Oel/und so vil Butter in einPfckndl nehmen/ daß die Ayr undKräuter dachen/ dem Kind auffdas Bckuchl gelegt/ und 24. Stund llgenlassen/ man kan es auch im Fall der Noth / alten Leuthen brauchen / de-nen muß man es aber stärcker machen / und 3. Apr / auch 3. mahl so vilder vorigen Kräuter nehmen-
l--
!ann man sich besorgt die OnderbMw
men die Fraiß.1. Ist dises darvor zu brauchen.
!O soll man nehmen einen frisch außgepresten Weinrautten- Sasst/dem Kind3.Löffel volldarvon eingeben / verhütet die Darm-Fraiß/ und ist auch gut fnr das grosse Reissen / darauß dieFraißkombt.
^° 2. Wann ein Kind dieFraiß hat/und im Kopff
zerrittist.
Mmmbt Majoran-Wasser/ Rosen-Wasser/ l^ilium c^onval.
° üum.Polley-Waistr« jedes ein Löffel voll/ misch untereinander/und waich ein Tüchl darein / dem Kind / oder einem alten Men-schen auff den Kopffgelegt/und so offt estruckcn wird/ so netze es wie-derum ein/es hilfft.