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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
308
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tor die Narm^

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Die viXra, wie in Sand und Srein.

i. Vor die Harm-Wind tan man brauchen.

Chmiere die Reyh mit Hirschen-Inschlicht/ oder mit Inschlicht/ soauff dem Leuchter bleibt-

2. Ein anders.

Tem/Storchenschnabel-Kraut in Milch gesotten/ warmer in dieReyhe gelegt/ so offtes kalt wird/ wieder gewärmet.

3- Noch ein anders.

Tem/ geflossene Weinrauten hingelegt / wo der Schmertzen ist / unddißofft.

4. Mehr ein anders.

Tem/ nimb einen neuen Iieg//mach ihn heiß/ schab ein Muscatnuß/legs aussden Iieg//sitz den Krancken darüber/daß er darauffhar-me/ und ein wenig sitzen bleibe.

5. Noch ein anders.

Tem/ nimb Haarlinsen / siede sie in Milch / leg es warm überdie Reyhe.

6. Wieder ein anders.

Tem / ist in der grösten Noth zu gebrauchen / wann einer schonlang den Harm nicht lassen kan/ A nimbt man zwey Messer spitzZucker/ ein Messerspitz Saltz / druck Lemom-Safftdarein/

gibs ein.

7. Ein anders.

iEhmet die Blatter von Karpffen / dörrets/ machts zu Pulver undgebtsdemKranckenein.

8- Ein anders.

An nehme einen weissen Hasen-Balg / brenne ihn / wie er ist / mitHaar und allen zu Pulver / deß Pulvers auff einem Löffel inWein/ oder Erdbör-Waser eingeben/ es HM

N° 9.