«6s
Aeyne'p-Buch.
N
ein Tuch/ so wird ein Sckbl darauß/ salbe dich offt darmit ein / derglei-chen staubiges KühKoth findet man in den Wisen / und siehet auß wieein Schwant.
N° 3. Vor die Feig-Blattern eine Salben.
Annimbt4 Lothweisses Rosen-Oel/ 2. Loth Silberglckt klein ge-riben/ weisses Wachs/ Mastix/ jedes 1.Loth/Hirschen- Inschlicht
gemacht/ auff einBaumwoll dick gestrichen / und zwischen die Bckcklein gelegt / und eineandere Baumwoll darauff.
>l° 4- Ein anders.
Tem/ frischen Polley gestossen/ein wenig frisches Brunnen - Wasserdarunter/ offt auffgelegt/ ist gut.
5- Noch ein anders.
Tem/ m'mb Hollerstauden/scha'ie das erste Hckutlein/ und nimb dasMittere so schön grün ist/ sied es m einem guten Trentiner-Wein /ThueesineinTuchl/ einer guten zwerchen Handbreit/ und ein
wenig /cknger/ieg es so warm auff/ als du es erleyden kanst / und so offt
es kalt wird/ wärme es wiederumb.
N" 6. Mehr ein anders.
ZWTem/ stoß Prossen-Kraut zwischen 2. Kißl - Stein / und legs auff/zW das ist köstlich.
Wor die übrige Meuchtigkeit deß Meibs
Zu verzehren.
Solche Patiencen müssen sich enchalren von ttar zu feuchten und kals«n Speisen/ der Wein/ und vom Gewürygekochre Sachen be-kommen zimblich wohl.
^" l. Ist dises gut zu gebrauchen.
M nimbt2 ^uintl China / breit zerschnitten / gieß darauff an-^ derthalbSeitl Hünersuppen ; wohl zugemachter über Nachtan einem warmen Orth stehen lassen/ zu Morgens also zugemach-ter den halben Theil einsieden lassen / hernach an ein kühles Orth gesetzt /darvon man alle Tag frühe ein SchMerl voll nehmen soll/ brenn sie mit
einer