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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Aryne^Buch.

derthalb Maß, laß halb einsieden / davon gib einem kalt zn trincken / sovilerwill/undetlichmahl.

Da einem der Magen Überschuß/ gelb / grün / und bitter / der nehmebraunePetonien l.Hand voll/ rothe krauste Müntzen / ein halbe Handvoll/ Lerchen-Schwamm i. Loth/ zuvor klein zerschnitten / in ein frischesBrunnen-Wasser gelegt / zu den vorigen Stucken gethan / undindreyMaß Wein wohl gesotten/ dessen genug getruncken/ biß hinweg ist / auchbißweilen einen Löffel voll Entziam-Wasser / mit ein wenig Calmuß»Pulver genommen / biß der Magen sich einrichtet / und die Gall Ze-dämpfftwird.

N° 12. Ein anders vor das Fieber.

zArdomomel/ Zitwer/ Galgant/ Imber/langen Pfesser/Paradevß-Kern/ Muscatblühe/Nckgerl/ Zimmet/ jedes i. Quintl/diseStuckalle groblecht zerflossen/und in ein Glaß gethan/1. Maß guten

Wein-Essgdarauffgossen/ und über Nacht stehenlassen/ darnach auß-

geprest/ Morgens und Abends Mep oder drey Löffel voll eingenommen;

dises ist an emem probirt worden/welcher 12. Jahr nacheinander das

Fieber gehabt.

N° iz. Mchr ein anders/absonderlich vor das

viertägliche Fieber.An nimbtdas Hertz so noch lebt/ von einem Hechten / und thutdas alsbald in einen Löffel voll Essig / lasts darin abstehen / unddenselben Essig/ so bald das Fieber will angreMn / getruncken /esistbewckhrt.

N° 14. Ein bewährte Kunst für das dreytägige Fieber/

so vN hundert Persohnen geholffen.

Rdbörkraut sambt dcr Wurtzen/9.oder i c). Stauden genommen/in einem kalten Wasser gar sauber gewaschen / und in ein Hciferlgethan/gieß 1. Seit! Wein darauff/ und laß halb einsieden / dar-nach wann gleich das Fieber kombt/ so seyhe den Wein herab/ und tnnckeihn fein warm/ 2. oder 3. mahl/ es hilfft.

N° 15. Ein anders.

Tem/nimb umb 2. Pfenning Gaffer / den in Brantwein gelegt/etliche Stund stehen lassen/ biß er zergehet / wann man das Fiebermerckt/ so trinckt mans auß/ vor einen starcken Menschen einMckhrisch Seit!/ diß 2. oder 3. mahl gethan.

N° 16.