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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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225
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AryNe^Vuch.

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gen/und wohl warmer halten/diß muß man i.mahl nacheinander brau-chen/reiniget die Mutter/und stärcket sie/befördert zur Empsangnuß-

>I° 2. Ein Dunst zur Mutter/eben deßgleichen.

MImb Mutterkraut/Cronabeth-Stauden/ sambt den Boren / abernur GipffelFußbör-Kraut/unaußgedroschenes Haberstroh / ei-nes so vil als deß andern/ diß last man in halb Wein/ und halbWasser wohl verdeckter sieden/daß kein Dampffdarvon kan/ wann sol-ches gesotten/setzt mans unter einen Nachtstuhl / und so warm als manes erlepde / darauffgesetzt / doch nicht gar zu heiß/1. Stund also darauffsitzen bleiben/demnach in das Beth gelegt/ und 1. Stund darauff gera-stet/was alsdann zuthun/ kan man gedencken/ dises muß man 3. Tagnacheinander brauchen / nachdem man seine Zeit gehabt/ daß es schonschier vorbey ist.

N° 3. Suppen/ daß die Frauen schwanger werden.

^An nimbt Ring! - Blumen / gelbe Veiql / weiß und rothe Pappel/Erdrauch/Melissen/ Mutterkraut/ Himmelthau/Ehrenpreiß/Prossenkraut, Schlüßl-VIüml, Abrutten / weissen Beysuß mitder Vlühe/Ochsmzungen,Boragiblühe/FcW<Chamillen/ Mutter - Nck-gel 7-MutterMuscutnuß ?. Saffran / was man zwischen;. Fingern fast'sen kan/dise Krckuter müssen alle du« seyn/ schön außgeklaubte Senet-blatter/damach man leicht zu purgieren ist/gieß daraussein guten Wein /ein Ha/b Maß/und so vilLindenb/ühe-Wasser/thue al/es zusammen in ei-nen Hafen/ vermachs wohl mit Taig/ daß kein Dampffherauß kan / laßiSeitldarvon einsieden/ dann also vermachter abkühlen/ seyhs alsodurch ein saubers Tuch/ drucks wohl auß/ beHalts dann an einem Orth/daß es auffkeiner Erden/ oder an keiner Mauerstehet / wann man esbrauchen Will/ rührt man es von Boden auff/ gieß ein halbes Seit! her-auß/machs warm/trincks auß/Vormittag nüchtern / imgleichen Abend/wann man schlaffen gehet/ das wird 6. Tag währen / im Essen muß mansich halten wie bey andern Purgationen/ dises muß getruncken werden /wann die Zeit der Rosen schon vorüber ist/ daß man nichts darvon spüh-ret/dann eine hats langer als die andere' NL. Die Böhmische Maßlstumbi.Seitl grösser/als die Oesterreichische/ darumb muß der Weinund das Wasser nach der Böhmischen Maß getruncken werden/ dise Sa-chen wirfst so vil Schleim von der Mutter auß / daß es zu verwundern /wann ein Mangel an der Mutter ist.

F f N° 4.