Aeyne^Buch.
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Rosat essen/ einen gerechten Wein/ so nicht zu starck / und ohne Einschlagist/zur Mahlzeit trincken/ denselben mit einem außgebrennten Wasservon Schnecken/wie man isset/vermischen/auch unter Tags immer einTrinckel von demselben Wasser thuen/ deßgleichen auch Ehrenpreiß-Wasser/und von einer Fuchs-Lungen/ die mit Zucker vermischt/ offt le-cken/ und von sauer gesaltzenen/ gewürtzten Speisen sich enthalten.
51° 2. Bericht/wie man die Esels «Milchkur gebrau-chen solle/ vor die Dön-und Lungensucht.
Mstlich muß man die ordinariLarier nehmen/die man gewohnet ist/> und ein Tag darauffrasten/den drittenTag kan man schon ansän-gen zu trincken/in derFruhe unib 6.Uhr allzeit i.Seitl/ist es dan nzu vil/ /o muß es doch mehr seyn/als ein halb Seitl / weniger gar nicht /man kan darauff;. Stund schlaffen/ kan man dann nicht schlaffen/somuß man gleichwol im Beth bleiben / und ruhig still ligeu / und darauff4. Stund auffdas wenigste fasten/ die Milch muß man gleich Anfangsdeß May trincken und z. Monath nacheinander / und alle Monath mußmaii ein Wochen rasten/und nach selbiger die Laxier nehmen / und wiedereinen Rasttag darauffhalten/alsdan fangt man wieder an zu trincken/und machts also fort/als wie oben beschriben stehet; Erstlich muß mannichts sauers essen ,' dann die Milch sonsten in dem Magen zu einemTopffen wurde/auch ni.^s von schwemm Fleisch und Obst essen / auchvonstarckenMchl-Spciftn / und andern groben und unverdaulichenSvei/en sich enthalten/ der Wem i/i verbotten / nb^r von der Milch wohl/was kocht ist/ so kan man auch bey diser Cur außgehen / wann es schöneTag hat/ auch spatziern fahren/ oder wann was surfallteinen Tag auß-seßen/absonderlich wann man die Rosen^Wochen in dem Monath hat/kan man noch ehender ein Tag oder etliche nach derselben außsttzen/dar«nach wieder anfangen zu trincken/und ist zum besten/ daß man fleißig forttrincket/zu Nachts muß man gar wenig essen / nur linde Speißl / so mußman auch wohl in obacht nehmen / daß die Eselin von keiner Roß - Archist/imgleichenihrFühl/somuß auch die Eselin ein Fühl haben/ das«,ihr trincken thut/und muß die Eselin sambt dem Fühl an die beste Graß-Wmdgetriben werden; gegen dem Abend muß man das Fühl wegthunvon der Eselin / und muß die gantze Nacht nicht zu dem Trincken kom-lnen/und zum Füttern in dem Stall muß man der Eselin das beste Graßgeben/ auch Habern und Gersten / zu Morgens muß die Eselm gantz na-hend getriben werden/und wans auch gar vor das Zimmer kan geführtwerden/so ist es besser/ und der Becher / so mau darem melcksn thut/ muff
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