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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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184
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^° 17. Mittel vors Verbrennen.

^Imb ungelöschtenKalch/den lösch mit gutenRosen-Wasser ab/oderfühlenden Wasser/das man hat/laß dann trucken werden/ lösch ihn' 4. oder 5. mahl/ je össter/ je besser/ hernach reib ihn zu Pulver / be-halt den/ und wann sich ein Mensch gebrennt hat/nimb das Pulver/ ruh-te darein Rosen-Oel/ daß es wie ein dünnes Sälbl werde/ streiche mit ei-nem Federl über den Brand/ daß es völlig bedeckt sey/ und wanns tro-cken ist / oder sich schälet / strcichs mit der Salben wieder zu / wo es abergantz ist/ bedarffes nicht/ ist nicht nöthig zuzubinden.

N° 18. Ein anders.

HA Tem: Soll man nehmen Weegrich / selbigen klein stossen/auch dasWeisse von einem Av/legs auffden Brand/er sene trocken/odernaß/so heylet es schon.

K° 19. GaffwSälbl zu machen.

^An nimbt ein Pfund Rosen - Oel/ weisses Wachs 8. Loth / Vley-weiß l. Pfund/ das Weisse von 6 2lyern / Gaffer ein halb Loth /alles miteinander vermischt/ so ist es fertig : Den Gaffer unddas Weisse von Ayern thut man gantz auff die letzt dann/ es ist fürsBrennen / und zu allen hitzigen und ckftichen Geschwulsten zu gebrau-chen- I^obacum.

N° 20. Vleyweiß-Sälbl zu machen.

XImb Blepweiß so vil du wM/gieL/ö vi/ scharssen Estg daran/ daß

W er über das Bleyweiß gehet/ alsdan last mans über Nacht wai<

chen/ den andern Tag seyhe den Essigdarvon / zerteib das Bley-

weiß gar glat / gieß alsdan in statem Einrühren so vil Baumöl darein/

biß ein Salbl wird/ ist gut vors Brennen.

N° 21. Das Silberglät-Sälbl zu machen.

»An stostein Pfund/oder so vil man will / Silberglatklein /thut eslin ein weites Geschin/gicß ein guten schärften Wein- Esiig daran /daß er ein Hand hoch darüber gehet / laß es 24. Stund stehen /rühr es aber gar offt auff/ darnach wann das Glcktt sich wiederumb auffden Boden geseßt/giest man das Lautere gemach herab in eine Schüssel /und giest ein frisches Baumöl gemach darein / man muß aber allewtilstarck rühren/so gehet es zusammen wie ein Salbl/ alsdann höret manaussOelzu zugiessen/ und rührt es noch ein gute Vicrtelstmd. Dises

Sälbl