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Arytte^Auch.
den Brand/ so vergehet die Rothe / salbe es zum Sfftern / so heylet es de^sto ehender/man darffdenBrand nicht zubinden/es gewinnteine schwar-tze Rufen/ streiche das Sa'lbel für und für darüber/ biß der Rufen selbstherunter fallt/man darffnicht sorgen/ daß der Brand unter der Rufeneinwerts srist/ die Salben ziehet alles herauß / schneide die Blatternnicht auff/ sie vergehen von dem Sälbl.
5l° 8- Ein Sälbl vor das Verbrennen.
^ühre Bleyweiß unter ein Rosen-Oel/ und Avrclar/ bestreich denSchaden darmit.
Ein anders.
lAch einen Fisch in Oel / solches Oel behalte auff zum Gebrauch/wann sich eines verbrennt / nimb von disem Oel ein wenig / ver-wisch mit Ayrclar/ und über den Brand gestrichen.
i o. Ein gute Salbe wer sich brennet.
; Rstlich nimb i.PfundButter/ i.halbPsund gelb Wachs/'. Handvoll Kitten-Kcrn/3. Hand voll wittere Rinten von Hollerstau-den/ 2. Löffel voll Terpentin/ dises alles misch untereinander/undlaß ein halbe Stund lang sieden/ darnach balges durch einTuch/undeührs biß dick wird/ wann sich ein Mensch mit Feuer/ Faisten/ oderWaßser verbrennt/ soll man alsobald mit diser Salben schmieren.
N° ii. Vor das Verbrennen.
^Imb ein Schmaltz/ bach ein Ay darinnen gar braun / darnach gießdas Schmaltz an/fein frisch Wa/ser/ wasch dasselbig 9. mahl inweissen Rosen-Wasser auß/ wann man so vil Rosen- Wasser nichthat/sogieft man ein wenig auffdas frische Wasser/ misch untereinander/alsdan siede ein Habern gantz waich/und wann er gar wohl gesotten ist/schlag ihn durch ein Sib/rührs unter den außgewaschenen Butter/ wohldurcheinander/ schmiere den verbrennten Schaden gar wohl/ offt und vildarmit; es ist auch gut/ wann einer Frauen die Brüst schwüren / die einsäugendes Kind hat/ da ihr die Wärtzen offen seynd / so schmiere siedarmit.
N° 12. Ein gute Brand Löschung/wann einer geschos-sen/oder mit Pulver gebrennt wird.> O netze alsobald ein Tuch in rothen Kittensafft / und schlags umb/istsein Schuß/soll man ein Wähl von frischen Speck machen/und in Schaden stecken/ den Kitten-Safft darüber legen.
N' 13.