,74 Arytte^Nuch.
ein Sieb rinnen lassen/ und in einem saubern Glaß auffbehalten; DieManier zugebrauchen/ folget:
Der Patient soll erstens den Bruch wohl hinein drucken / die Haar'«bputzen/ von disemOel meinen eysernen oder messingen Löffel gethan /gemach gewa'rmet/ und so warm als man es leuden kan / mit den Fingerngeschmiert/ auch ein Leder so groß der Schaden ist / geschnitten / und das-selbe mit dem Ocl angeschmiert/ und das Pulver von denen bieruntcngesetzten 5peciebu5 darüber gestreuet/und auffgelegt/hernach mit Pau-schen und Bruchband wohl zugebundener gehalten. Sechs Tropffenaust einmahl zu gebrauchen/ ist genug / Frühe und Abends / hernach alle-zeit 2. Stund darauffgeruhet ^und sich von Speisen/ die Wind verur-sachen/ auch ftarcken Vewegnussen zu enthalten.
Mannimbti'erl'H3ißM3tH,Lc)lum^rmenum,Saamen von Por-tulac/ und breit Wegrich/Myrrhen/Schlehen-Safft/Tragant/(2 umm^^rabicum, Gchwartz-Wurtz/ jedes 2. Loth/ deß besten Drachen-Bluts/Wevhrauch/Aloes/jedes 4. Loth/ alles zu Pulver gemacht/ undauffdas Lcder gestreuet.
Itcm: Ist gut das Oel. 5o!.<5a. l^um. ^
Item: Das Pflaster. Kl. 89. ^um. 2^
lorWuls-Vwpffm»
X- 1. Selbe auß zerflossenen oder zerfallenen Glie-dern zu bringen.
Mn soll das Eysenkraut mit sambt den b'raunenBlümleil^ nehmen/so vil man will/sied es wohl in kalt gemachter Laugen/ bäyedasGlied darob so warm als ein Mensch erleyden kan/ wann es nichtmehr heiß ist/ wärme es wieder/und reibe das Glied fast wohl darmit/ sowarm ers leyden kan/ darnach wärme das Kraut wieder in der Laugen /bind es mit einem Baumwollenen Tuch/ und oben auff mit Leder/ damitkeinDampffheranß mag/ so ziehet es das Geblüt in einer Nacht,herauß.
n° 2. Wann ein Mensch gefallen/und gttonmnes
Geblüt bey sich hat.MImb RegewWürm / wasche sie rein/ stoß/ vermeng es mit sri-schen Wasser/und gib es dem Kranckenzuttincken/nach ?ropui>riondeß Alters.
Itemt