Aryie'f-Vuch. _______________,55
2. So ein Aposteln oder Geschwür im Leib wachst!
)Er soll Abends und Morgens Krem essen/ so muß das Geschwärzerbrechen/ unten oder oben von Menschen kommen.
3. Ein Pflaster darvor.
,Imb weiß Hunds- Koth / rockencs genbenes Brodt / Gaiß - oder! Schaasss-Milch/waich es ein/röst es in Leinsat-Oel/leg es auffdasOrth/wo du meynst das ein Apostem seye/ so zertheilt es sich.
>I° 4. Ein Pflaster in solchen zugebrauchen.
^Imb abgestreiften Wermuts Knmel/ jedes 4. Loth / Brosen vonweissen Brodt/ 6. Loth/ Honig 8. Loth / Lerchenes Pech 5. Loth/Harlinset 3. Loth/ etliche Blühe Sassran / gieß weissen Wein da-ran/laß es sieden daß es dick wie ein Koch wird / giesse alsdan Chamil-len-Iohannes-und blau Veigl-Ocl/ jedes ein Löffel voll darzu / rühr esdurcheinander / und streich es Finger dick auffein Tuch / und so warm/als man es erlepden tan/ auffgelegt / und wann es trucken ist/ so gieß einwenig daran/ ist aber das Apostem mit Hltz / so nimb Milch an statt deßWems/ es ist für das Stechen und Wind auch gut.
N° 5. EwandewAposttm-Pflaster.
l An nimbt Feigen so vil man will / schneyd es klein / unßM selbigein ein wenig Baumöl /gieß eilt Honig darzu / laß sieden biß dickwird/daß man es ansscm.Tuch kan streichen/ zu einem Masterleg es über wo das Stechen ist / so warm als man es erleyden tan/ undalle Tag einmahl wärmen/wann es zu dick ist/ kanst wicderumo ein we-nig Honig zugiessen.
N° 6. Ein anders zu hitzigen Apostemm/ oder Geschwul-sten/ welches dieselben zeitiget/ öffnet/und denSchmertzen bennubt-^ImbVrosenvonWaitzenBrodt/ so vilduwilst / laß es meinerß Milch t.Stund waichcn dann zerstoß in ein Mörser/ thue alsdannin einHafcn/nimb Terpentin/oder Lerchen-Hertz 2.4. ooer 6 iic th/nachdem du vil oder wenig Pflaster kochen wilst, laß es ob ein sanssttnFeuerlein sieden/ rühr es mit emHMein umb / biß daß es die rechteDicke eines Pflasters bekombt/setz es vom Feuer/ laß erkalten / mmb 3.oder^. Ayr- Dotter/ oder ein wenig Sassran / welches besser/ und vcr-
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