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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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149
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Atytte^Bucb.

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sembreit Weegrich 5 Seeblumen - Wasser/ kühlen auch mächtig; Schlä-henblühe/ Täschlkraut-Erdbör-Wasser / dise seynd in hitzigen und star-cken Flüssen der Augen mächtig; Es lst auch gut/wann die Augen zu sehrroth oder wässerig seynd von so starcken Flüssen / so kan man breit Weeg-rich- Eysenkraut- Erdbör- Baltrian- oder Augentrost- Fenichl- Ritter-sporn- blau Korn-und Schöllkraut-Wasser gebrauchen.

K° 8. Mittel für die rothe Augen.

^In Hand voll Kitten-Laub/ so sonst im Frühling gedörtt solt wer-den/oder nur/wie mans haben kan/ dise kocht man in frischenWasser/und lasts kalt werden/mit disem Wasser alle Tag das

ganße Jahr die Augen gewaschen/ verhütet alle Entzündungen / Fluß /

und erhaltet die Augen bey guten klaren schein.

K° 9. Ein anders zu den Augen.

>Ann einem die Augen wehe thun/ fast beissen oder jucken/ auch rothund spär seynd/ sott man außgebrennt Hollerblätter-Wasser neh-men/ drey Theil / und ein viertel Theil Brantwein / netze dareinleinene Tüchl/und über die Augen gelegt/ das ziehetdie Hitzherauß/und macht lind/ auch soll man von einer Entziam Wurtzen was ins fri-sche Wasier legen/und em Tüchl darein einnetzen/ und mit dem Wasserdie Augen wischen/ das vertreibt das Bussen.

51° i O. Vor die Fell in den Augen.

jIttHuittt/prwparirten ikuc/a, weissen Zucker - Candel/ auch sovtl zerpulvert/ und in die Augen gethan/ alle Nacht / so man willschlaffen gehen/ aber nicht zu Morgens/ das ziehet das Fell ab/ lst

an einem Mann zu Praag/ der in zehen Jahren nicht gesehen / probiert

worden.

N° 11. Vor die Fell der Augen.

lImb Menschen-Koth in ein neues Häferl/wohl vermacht / daß kein' Lufft hinein kam laß in einem Bach-Ofen nnt dem Vrodt dachen/machs zu Pulver und alle Tag durch einen Federkiel eingeblasen/Ist bewährt/ nimbt das Fell hinweg.

-"° 12. Ein andere Augen-Achncy.

^ImbHaasen-Gall/ wohl durcheinander gerührt/ und alle Tag' ^ Tropften in die Augen gelassen/ vertreibt das ZeU-

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X' l).