Druckschrift 
Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
146
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

146

Atytte'f-Vllch.

NL. Das Honig ziehet den Schleim auß dem Magen / also halte iches besser/ als den Zucker. rrobZtum.

55° 15. Oystier vor den Zwang.

:Ersten-Wasser'. Seit! / deß besten Zucker 2. Loth / ein neu gelegn

> te.nAyrdotter / Hirschen-oder Bocks-Inschlicht/jedes z. Loth /

Gaiß-Milch ein halb Seitl / wohl abgeklopfft / in warmen Ger«

sten-Wasser mit rechter Wckrme gegeben/ denen Gewachsenen sovilals

hie gemeldt/ denen Kindern etwas weniger.

5s" 16. Ein andere Klystier.

^In Hand voll rohe Gersten/ laß sie in einer Pfann rösten/ thuedarzu Himmelbrand-Blumen/ und Kitten- Kern / jedes i. Handvoll/ als in ein stäche Hand gehet / laß bist Stuck in einer magern

ungesalzenen Fleischsuppen/ oder Wasser/ zu einem Schleim sieden/ dists

durch ei»Tuch gesyhen/ darinnen 2. Loth Rosen-Zucker abgetriben / und

also gegeben.

Item ist gut die Clpstier-Salben. toi. 70. Num. 9.

N° 17. Ein gute HaußHMn.

^An nehme frisch Brunnen» Wasser ein halbe Maß/ darein Gersten/Chamillen/ein halbe Hand voll/blauVeigl-Kraut der einfachenPinckelkraut/Kckßpappel/ Graßwürtzl/Fenichl-Saamen/ Kim/eines jedwedern/ was man zwischen 2. Fingern fassen kan / diß alles laßsieden/ biß halber Theil ist eingesotten/ alsoan durchgepreff/ nimbH.Apr-Dotter/ C/pstier-Zuckee 2. Loch/ Clpstier-Latwerg 2. Loth,ftischenButter eines Ay groß/ Saltz/ was man zwischen3. Fingern haben kan/ und also gegeben.

Won