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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
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142
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Aryney.Vuch.

Item:

Ist gut derPurgier-Brantwein.

fol. ;i.I>lum. 4.

Item:

Der Holler-Potzen-Safft.

s«!.4). >ium. IQ.

Item:

Der Pferfichblühe-Safft.

lol.ch?. Kum. 24.

Itcm:

Der Puraier-Rosen-Safft.

fc>I. 4?.I>Ium. 2s.

Item:

Rhabarbara-Safft.

lol48.dium. 26.

Item:

DasOel.

fc>I. 72. Kum. Z2»

Item:

DieBettler^Salben.

ldi. 7s.d^um. 5.

Item:

Die Purgicr-Salben.

ldl. 8l.d?um. 17.

Itcm:

DasPurgier-Pulver.

fol. IO5.^UM.s0.

Item:

Der (ürocuz ^lecalloruM) absonderlich

-

fürGallfuchtigeLeuth.

fol. 122. I>lum. l s.

n

llerlep Näpffel zu machen.

1. Zapffel wann man verstopfft ist.

^ImbTauben-Koth/Mauß-Koth / jedes3. Löffel voll/ Saltz;.Nußschallen voll/ machsM Pulver/ misch untereinander/beHaltszum Gebrauch/ wann ein Mensch verstopfft/ so nimb auff;.Za'pf-fel einen Eßlöffel voll Hsnig / laß in einem Pfannl sieden biß es braunwird/ nimd von disem Pulver;. gute Messerspitz / rühr es unter das Ho-nig/ und laß so lang auffder Glut/ biß man meynt/es seye genug/ schmie-re auffein Tckller ein Oel/ oder Faisten / thue das Honig darauss/ machZa'pffel/ 2pplicils dem Krancken / für tue Kinder macht mans kleiner /nachdem das Alter ist.

5l° 2. Höniq-Mpffelzu machen.

Ist macht man wie die obige/ auffer/.an statt der Pulver nimbt mandas Saltz allein.

Andere Zapffel zu machen/ seynd gut

vor die Wind.^Imb ein Saltz/brenn/stoß/und fa'he es/ nimb dessen 2. Löffel voll /und 4-Löffel voll zartes waitzenes Mehl/ nimb einAyr-Dotter/und Ochsen-Gall^mach ein Taigl an/ mach Za'pffel nach deinemBelieben/ trückne sie am Lufft/ wann mans brauchen will / so schmiertmans mit Butter/oder dergleichen Faisten an; sie machen den Leib of-fen/kühlen/treiben die Wind. 1'robiuum. ^

-lp