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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
118
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Aryttey,Buch.

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frisch Wasser auffoie Matery/ daß sie sich absüst/ und wans ein Weil ge-standen ist/gicst mans gemach ab/ und wieder ein anders Wasser daran/hiß nicht mehr sauer ist/ dann in einem Glaß aetrücknetl den Essig sauberabqesyhen/kan man denen Ruthen in frischen Wasser abgegossen/ zu trin-ckm geben so viel sie wollen/sin hitzigen Kranckheiten zu verstehen.) DiePerlein löset man auffmit distillirten Essig/ gleich wie die Corallen/ dar-ben aber ist zu beobachten/ daß man in ein E eitl deß Essig 2. biß,. Lothdistillirten Grünspan-Geist giessen muß/ so lösen sich die Perl desto besserauff/ und wird das ^aMerium viel schöner und weisser / nachdem ist zupruceäiren/ gleich wie mildemCorallen-^Merium.

7<° ),

Wie man 3acKarum 3aturni, oder Bley-Zucker zurichten soll.An nimbt Bley-Wrtzt/rothen Mennig/ oderSilberglckt/ giessedarauffeinen starcken distillirten Wein-Essig/und lasse es in einerWärme so lang stehen/biß der Essig alle Gusse herauß gezogen/sodann durch ein Fluß-Papier lausten lassen und in einer Sand - Cavel-len bey linden Feuer/den EW völlig davon abrauchen lassen/ auff dieTrückne/mankan ».oder 2. mahl frisches Wasser nachgiessm/ damit derGeschmack von dem Essig sich Verliehret / und wider trücknen lassen / sobleibt der Bley-Zucker schön weiß in dem Glaß.

>s° 4. BreimZeltl zu prxpariren.

^Imb Saliter '.Pfund/lege denselben in einen SchmelH-Tügel/densetztmaninsKohlftuer/daßerMgchet/ alsdann gestossenenSchwebe! darunter gemischt / wann der Schwebe! auffhört zubrennen/mischt man darunter^! ^.rmoniacum, und faumbt den un-saubern Faumb herab/ gieß in die Gewicht!/ so seynd sie fertig / man kanüber,. Pfund nicht machen/ und wann was am Schmeltz - Tügei bleibt/zerlaft mans im Feuer wieder/ und giest es wie oben gemeldt.

N° 5. Koriander zu plXpariren.

Aiche disen in Essig / und laß ihn 4. oder s. Stund waichen / undhernach thutmanihn auffein Siebl / und last ihn trucken werdenvon sich selbsten/oder in Wegrat-Wasser/auch 4. oder s. Stundwaichen und eben für sich selbst trücknen lassen/zum Stopften muß manden nehmen^ der mit dem breiten Wegrich - Wasser ist pr^pariret/ zumPurgiren aber/ der mit Essig.

51° 6.