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Aryne^Buch.
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zu Pulver gemacht/ davon täglichofftmahls ein oder zwey Messerspitzvoll in gekochten Reiß oder Gersten / oder in einer Suppen/ gewaich-ten Brodt eingeben / darneben umb den Nabel mit Muscatnuß-Oelgerieben.
^° 52. Pulver vor die Ruhr.
Imb Tormentill-Natter-Wurtzen/ gebrennt Hirschhorn / eines sov«el als deß andern/ mach es zu Pulver / in tauglichen außgebren-ten Wässern eingeben.
5 3. Pulver vor die rothe Ruhr.
lImbHollcrbör-Safft/und Waitzes<Mehl/darauß macheinenTaig/ und auß selbigen mittelmäfiige Blätl/ bach es im Ofen/ bißgantz hart werden/jedoch nicht verbrennt/machs zu Mehl, dannmit dem Safft widerumb zu einem Taig / bachs wte vor/ und das zumvierdtenmahl/ pulver es gantz klein / und so viel Muscatnuß darzu; Di-ses Pulvers ein Huintl in einem lehnen Ap eingeben/ es hilsst gar bald.
^° 54- Pulver für den Sand.
An nimbt von einem zugemachten Schnecken oben auffdas Blätl /stost es/ und so viel Krebs-Augen / die Kern von Hetschebötschenin Holler-Blühe/ oder Erdbör-Wasser eingeben.
5 5- Das gute Sand-Pulver.
Rstlich nimb Fenichlkraut oder Saamen/Mel/?//Ra'ttich/Aneiß-Saamen/ WMschenKume//Cardomomell/ Muscatbluhe/ Ne-spcl-Kern/ jedes i. Loth/ Pfersich-Rerner / sambt der Schaalen /Steinbrech-Saamen / jedes 2^. Loth / gebrennte Hechten - Zahn / Krebs,Augen/ Hetschebötschen-Kern/jedes ein halb Loth/ dises alles mach zuPulver / davon nimb alle Monath / wann der Mond ein Tag neu ist /nüchtern l.Ouintltruckner/ und fast ;. Stund darauff/ es zermahletden Stein in der Blatter/ und treibt ihn gemach ohne Schmertzen hin-weg/ wer es aber truckner nicht nehmen mag / der nehme es meinerFleisch-Suppen/ oder Wein.
Dises Pulver hat vielen Leuthen geholffen/die grosse Schmertzen ge-litten haben/also daß man oftt vermeynte / sie werden daran ste ben müs-sen/ so bald sie aber das Pulver gebraucht / haben sie keinen Sand oderStein biß in ihren Todt geklagt/ deren man auch etliche nach ihrem Tddtauffgeschnitten/ und keinen Sand oder dergleichen in ihnen gesunden.
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