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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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anfangt anzuwachsen/ oder bucklet zu werden, so soll man alle Morgenund Abend dasselbige Orth/ wo der Mensch außwachst/ mit diesem Oelwarmer schmieren bey einem Ofen oder Glut/ die Hand offt warmen/damit das Oel desto besser hineingehet/ und wohl in Acht nehmen/daßman den Ruckgrad Abends gantz gleich streicht.

2. Ein Oel für Blähung der Seyten.

;In Hand voll Wermuth klein gehackt/ gieß darauss i. Seit!Daum-Oel/thue es zusammen in ein Glaß/ und vermach es umb'undumbmitTaig/ schieß mit andern Brod i-n Ösen/ laß so langdarinnen/ als das Brod/ und wann es kalt ist/ nimb das Glaß her-auß / so ist es recht / preß es auß; man kan sich schmieren früh und spatsein war«/ wo der Leib blähet ist/ und sich darauffwarmhalten.

N° z. Ein Oel für allerley Brüch/Jungen und Alten

zu gebrauchen.^Imb auffein Pfund Baumöl/ 2.Gaussen frische welsseSanickl-?Wurtzen/1. Gauffen voll Schwerd/arn-W«rßen/ die in Wa/oernwachsen/ klein zerhackt/ und s. oder 6. Tag in dem Oel pmtzen las-sen/hernach gar gemach sieden/ biß die Krafft wohl herauß gesotten ist/dann durchgedruckt/ und in einem Glaß an die Sonnen gesetzt/ und wie-derfrische Wurtzen darein gethan/ so gehackt seyn müssen; wann manes brauchen will/ so muß im abnehmenden Mond geschehen/ zu Mor-gends und Abends warmer hin und wider schmieren / und nicht umb undumb/ und ein warmes Tüchl darauss gelegt/ den Kindern muß manwenig nehmen / weilen es sehr starck ist. ?rod»rum.

N° 4. Ein Oel zur Brust.

XImbz Theil BaunvOel/ i. Theil Wermuth-Sasst/thue es inDeinGlaß / sitz an die Sonnen/ wann einer Brust-Wehe/oder Ste-chen hat/ der salbe sich darmit.

N" 5. Das Fuchs-Oel zu machen/ für die dontraAur.

AWnachten/ da soll man umb ein solchen sehen/ wayde discn auß/ und

den Balg abgezogen/ nimb ihn gantzer/zerschlage die Beiner

sambt dem Fleisch/und in 4. Theil zertheilt/ das Ingeweyd muß man

weg thu»/ glsdqnn nimb einen saubern glasierten Hasen von 6. oder 7-

Maß